International

Kanada: Trudeau verspricht Post-Brexit-Handelsabkommen mit Großbritannien bis Ende des Jahres

Kanadas Regierungschef Justin Trudeau hat erklärt, dass Ottawa und London daran arbeiten, ein Post-Brexit-Handelsabkommen bis zum Ende des Jahres zu erreichen. Das nordamerikanische Land sei dafür bereit, das letzte Wort liege jedoch bei Großbritannien.
Kanada: Trudeau verspricht Post-Brexit-Handelsabkommen mit Großbritannien bis Ende des JahresQuelle: Reuters © Patrick Doyle

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau teilte am Mittwoch mit, dass ein Post-Brexit-Handelsabkommen mit Großbritannien bis Ende des Jahres gesichert sein sollte, trotz aller Herausforderungen, die auftreten können. Reuters zitierte den Regierungschef:

Ich denke, wir sind bereit, es vor dem 1. Januar fertig zu stellen. Eine der Herausforderungen sind die Ressourcen.

Laut Trudeau musste Großbritannien in den letzten Jahrzehnten keine Handelsabkommen aushandeln, sodass das Problem innerhalb der Regierung besteht, nicht wirklich über die Ressourcen zu verfügen, um in dieser Frage voranzukommen. Er hob hervor:

Mit Kanada ist es wirklich einfach – wir stehen bereit, wir würden es gerne tun, also bin ich sehr hoffnungsvoll, dass es erledigt wird, doch letztendlich liegt es an der britischen Regierung.

Sobald Großbritanniens Übergangsperiode des Austritts aus der EU am 31. Dezember endet, wird das Land nicht mehr in das Umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) zwischen Kanada und der EU einbezogen.

Gemäß dem Abkommen sind 95 Prozent des Handels zwischen Kanada und der EU zoll- und quotenfrei. Die britischen Exporte nach Kanada, seinem achtgrößten Nicht-EU-Handelspartner, beliefen sich 2019 auf insgesamt 5,2 Milliarden Pfund (fast 5,8 Milliarden Euro).

Mehr zum Thema - Großbritannien schließt erstes größeres Freihandelsabkommen mit Japan für die Zeit nach dem Brexit

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team