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RT auf BPK: Wieso keine persönliche Würdigung von Sigmund Jähns Weltraumflug durch Bundesregierung?

Am 26. August 1978 flog Sigmund Jähn als erster Deutscher ins Weltall. Zum 40. Jahrestag dieser historischen Leistung gab es von der Bundesregierung kein Glückwunschschreiben, keinen Blumenstrauß - nichts. RT fragte auf der Bundespressekonferenz nach den Gründen.
RT auf BPK: Wieso keine persönliche Würdigung von Sigmund Jähns Weltraumflug durch Bundesregierung?

Vor vierzig Jahren startete Sigmund Jähn als erster Deutscher ins All. Gemeinsam mit dem sowjetischen Kosmonauten Waleri Bykowski flog der damalige Oberstleutnant der DDR-Luftstreitkräfte am 26. August 1978 in einem Sojus-Raumschiff zur Raumstation Saljut 6. Danach wurde er in der DDR wie ein Held verehrt, den jedes Kind kannte, doch im Westen ist Sigmund Jähn mit seiner Leistung noch immer weitgehend unbekannt. 

Fragen an das Kanzleramt und das Verteidigungsministerium, ob die Regierung den runden Geburtstag im vergangenen Jahr und nun das Jubiläum des ersten deutschen Raumflugs zu Anlass nähme, den deutschen Kosmonauten und seine historische Leistung zu würdigen, wurden negativ beantwortet. 

Man stelle sich vor, der erste Deutsche im All wäre ein Westdeutscher gewesen, der mit einer NASA-Rakete erstmals in Weltall geflogen wäre. Vertreter der Bundesregierung wären beim Feiern wohl ganz vorne mit dabei gewesen. 

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Die Antwort auf die Frage von RT Deutsch auf der Regierungspressekonferenz am 29. August, aus welchen konkreten Gründen sich die Bundesregierung gegen eine Würdigung der historischen Leistung von Sigmund Jähn entschieden hatte, zeigt exemplarisch auf, wie es um die viel beschworene deutschen Einheit bestellt ist: Man habe doch getwittert.

Man muss eingestehen, die Chuzpe der Regierungssprecher zu solch einer Argumentation muss man erst einmal aufbringen: Man habe dem 80-jährigen Sigmund Jähn sehr wohl zu seinem Weltraumflug gratuliert, indem der Koordinator der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Thomas Jarzombek, am 26. August dazu an seine Follower twitterte. Ob Sigmund Jähn der Gruß erreichte, ist nicht bekannt: 

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