Deutschland

Berlin: "Hoch dosiertes Reinigungsmittel" führt zu Großeinsatz der Feuerwehr im Reichstag

In den frühen Morgenstunden rückte die Berliner Feuerwehr im Regierungsviertel an, da der Alarm eines Gasmelders die Einsatzzentrale alarmierte. Im Verlauf des Einsatzes ergab die Suche nach der Ursache, dass wohl ein "Reinigungskonzentrat" für die Dämpfe verantwortlich war.
Berlin: "Hoch dosiertes Reinigungsmittel" führt zu Großeinsatz der Feuerwehr im ReichstagQuelle: Gettyimages.ru © picture alliance / Kontributor

Im Berliner Regierungsviertel musste die Feuerwehr zu einem Großeinsatz im Reichstag anrücken. Laut Angaben des Einsatzleiters ging am Donnerstagmorgen gegen 5.15 Uhr eine automatische Meldung  in der Einsatzzentrale ein. Der Grund ergab sich laut ersten Medienmeldungen durch den Alarm eines Gasmelders. Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr hatte das Gerät reagiert, "nachdem vermutlich eine geringe Menge eines Gefahrstoffs ausgetreten war". 

Die ausgerückten Kräfte verschafften sich dann vor Ort einen ersten Überblick über die Gefahrenlage, berichtet die B.Z. Weiter heißt es zu dem Verlauf des Einsatzes, nachdem der betroffene Raum im Gebäude aufgesucht wurde:

"Vor Ort sei ein sogenannter Dekontaminationsplatz für die Sicherheit der Einsatzkräfte aufgebaut worden. Bereits gefunden wurde ein Reinigungskonzentrat. 'Es könnte also sein, dass ein zu hoch dosiertes Reinigungsmittel die Gefahrenmeldung ausgelöst hat', sagte der Sprecher. Das sei aber noch nicht abschließend geprüft."

Der Tagesspiegel berichtet, dass demnach "höchstwahrscheinlich eine geringe Menge eines Gefahrenstoffs in einem 'relativ großen Raum' ausgetreten war", so Angaben von Einsatzkräften. So erklärte ein Sprecher, dass "wir nichts feststellen konnten und nichts gemessen haben". Wie ein Polizeireporter der Morgenpost mitteilte, "sind die Einsatzkräfte im Vollschutz ins Gebäude gegangen". Dort wurden dann Proben der Substanz entnommen. 

Die Feuerwehr sei mit mehreren Fahrzeugen mit Lüftern und insgesamt 80 Einsatzkräften vor Ort gewesen. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz führte am Morgen auch zu Verkehrseinschränkungen und Umleitungen von Buslinien, die am Reichstagsgebäude entlangfahren.

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