Deutschland

Bundeswehrsoldat erklärt Regierung per Video den Kampf und ruft zu Demonstrationen auf

In den sozialen Medien geht am Donnerstag ein Video viral, in dem ein Bundeswehrsoldat die Bundesregierung wegen der Corona-Maßnahmen und der beschlossenen Impfpflicht bedroht. Laut Medienberichten wurde der Oberfeldwebel am späten Abend in München am Odeonsplatz festgenommen.
Bundeswehrsoldat erklärt Regierung per Video den Kampf und ruft zu Demonstrationen aufQuelle: www.globallookpress.com © imago stock&people

Polizei und Bundeswehr prüfen den Hintergrund eines im Internet verbreiteten Videos, in dem ein Mann in Bundeswehr-Uniform Politiker wegen der Corona-Maßnahmen und der beschlossenen Impfpflicht verbal angreift, wie BR24 berichtet. In dem Video, das über die sozialen Medien verbreitet wurde, stellt sich der Mann als Oberfeldwebel Anton Oberauer vor.

Darin wendet er sich insbesondere gegen die beschlossene Corona-Impfpflicht für Pflegekräfte sowie die für Soldaten bereits geltende sogenannte Duldungspflicht, mit der die COVID-Impfung bei der Bundeswehr zur Vorschrift wurde. Nach BR-Informationen ist der Mann in der Hochstaufen-Kaserne im oberbayerischen Bad Reichenhall stationiert.

Wörtlich sagt der Soldat:

"Ich habe allen Politikern der Regierung ihr Schicksal angedroht. ... Ihr kriegt die Möglichkeit, die Duldungspflicht, die Impfpflicht und die Corona-Maßnahmen zurückzuschrauben."

Er spricht von einer klaren "Warnung" und setzt der Regierung in sozialen Netzwerken ein Ultimatum "bis morgen 16.00 Uhr", ihre diesbezügliche Politik zu ändern. Gemeint war offenbar Donnerstag.

Auf Twitter teilte das Verteidigungsministerium zu dem Video mit:

 "Derzeit kursiert ein Video eines angeblichen Soldaten im Netz, welches hier oft geteilt wird. Es enthält Drohungen gegen den Rechtsstaat, die nicht hinnehmbar sind. Die Konsequenzen werden bereits geprüft."

Laut dem Portal reitschuster.de ist die Lage bei der Bundeswehr sehr angespannt. Gerade die erlassene Duldungspflicht zur Impfung der gesamten Truppe wirkt verheerend auf Moral und Zusammenhalt. Soldaten, die sich nicht impfen lassen wollen, droht Arrest, Entlassung und die Einbehaltung des Solds. Die erste bereits gegen den Mann ausgesprochene Disziplinarstrafe belief sich auf 2.800 Euro. Die Strafe soll für den vorliegenden Fall ein weiteres Mal anfallen, womit das gleiche Vergehen doppelt bestraft würde. Nach der zweiten Disziplinarstrafe droht dem Oberfeldwebel die Entlassung.

Laut Medienberichten wurde Oberauer am späten Donnerstagabend in München festgenommen. 

Mehr zum Thema - Ungeimpften Bundeswehrsoldaten drohen drastische Konsequenzen

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