Deutschland

Corona-Impfungen bedeuten auch erheblichen Zusatzlohn für ausführende Ärzte

Die Zusatztätigkeit impfender Ärzte ist zeitlich wie auch körperlich belastend. Die Aufwandsentschädigung durch den Staat für diese zusätzliche Arbeit ist jedoch lukrativ, daher lohnt der Aufwand zumindest schon einmal finanziell.
Corona-Impfungen bedeuten auch erheblichen Zusatzlohn für ausführende ÄrzteQuelle: www.globallookpress.com © ArtmannWitte via www.imago-image

Laut einem Artikel des Business Insider zahlt der Staat impfenden Ärzten 28 Euro pro Corona-Impfung, am Wochenende und an Feiertagen sogar 36 Euro bei dementsprechenden Durchführungen in Praxen.

Die Erhöhung auf 28 Euro statt bislang 20 Euro je Impfung wurde noch unter der alten Regierung vom damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn angeordnet. Auch die Wochenendvergütung mit acht Euro Erhöhung wurde gleich mit angepasst. Die entsprechende Verordnung wurde noch Mitte November von Spahn unterzeichnet.

Laut Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) beteiligen sich aktuell 100.000 Arztpraxen an der Corona-Impfkampagne. Im Februar dieses Jahres informierte die KBV, dass die Kapazitäten der Impfzentren in Deutschland nicht mehr ausreichen, um "alle verfügbaren Dosen gegen das COVID-19-Virus [sic!] zu verimpfen". Die Impfkapazität der im Februar noch bundesweit rund 400 Impfzentren wurde auf 1,4 Millionen Impfungen pro Woche (200.000 täglich) geschätzt.

In der vergangenen Woche wurden demnach laut Business Insider im Bundesgebiet rund 4,5 Millionen Corona-Impfungen in Arztpraxen durchgeführt. "Im Schnitt macht das etwa 45 Impfungen pro Praxis pro Woche." Der Autor des Busines-Insider-Artikels errechnet: "Das macht ein Einkommen von mindestens 1.260 Euro für eine Woche – mehr, je mehr Impfungen am Wochenende stattfinden. Im Monat kämen bei solchen Impfzahlen durchschnittliche Einnahmen von mindestens 5040 Euro zusammen".

Abhängig sei der Zusatzverdienst von der Größe der Praxis und der daraus resultierenden "Bestellhöhe" verfügbare Impfdosen. "Arztpraxen, die von mehreren Medizinern geführt werden, könnten wiederum ein Vielfaches dieser Summe bestellen und verimpfen."

Zu beachten sei, dass es sich bei den staatlichen Vergütungen für die Corona-Impfungen um Brutto-Beträge handelt. Die Arztpraxen hätten diese also zu versteuern. "Gleichzeitig stehen den Einnahmen Ausgaben für Personal- und Arbeitsaufwand sowie Dokumentation gegenüber – wobei den Praxen die Impfutensilien auf Kosten des Staates durch die Apotheken zur Verfügung gestellt werden."

Die KBV schlug zudem, ebenfalls laut Business Insider, der Bundesregierung jüngst vor, den Ärzten zwischen den Jahren Feiertagszuschläge zu zahlen, auch wenn es sich um Wochentage handelt. Demnach sollen Ärztevertreter den Corona-Krisenstab der Bundesregierung gewarnt haben, dass "viele Praxen zwischen Weihnachten und Silvester frei machen – man das aber ändern könne, wenn man die Tage wie Wochenend- oder Feiertage bezahlte".

Im Gesundheitsministerium reagierte man bis dato eher irritiert, bzw. "hat auf den Vorschlag noch nicht schlussendlich reagiert".

Eine weitere an die Politik gerichtete Initiative der KBV findet sich in der Forderung, dass Wochenend- und Abendzuschläge für zusätzliche Impfsprechstunden außerhalb der Praxisöffnungszeiten ermöglicht werden.

Die "finanzielle Attraktivität" dieser Zusatztätigkeit sei jedoch bei Einsätzen in Impfzentren noch wesentlich höher. "Dortige Impf-Ärzte erhalten einen Stundenlohn von rund 150 Euro – bei einer Schicht von acht Stunden käme so ein Tagesbrutto von 1.200 Euro zusammen. Bei 20 Arbeitstagen macht das ein Brutto-Monatsgehalt von 24.000 Euro", so die Rechnung des Business Insider.

Mehr zum Thema - Gesundheitsminister Lauterbach bekommt zusätzliche 2,2 Milliarden Euro für Impfstoffbestellung

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