Deutschland

Schon "geboostet"? Spahn wirbt für Auffrischimpfung

Gesundheitsminister Jens Spahn fordert, dass sich die deutsche Bevölkerung über Auffrischimpfungen informiert. Er ließ die Öffentlichkeit wissen, dass er sich eine Booster-Impfung hat verabreichen lassen.
Schon "geboostet"? Spahn wirbt für AuffrischimpfungQuelle: AFP © JOHN MACDOUGALL / AFP

Ende des letzten Jahres fing Deutschland an, Vakzine gegen das Coronavirus zu verimpfen. Zuerst wurden die Impfstoffe von BioNTech verabreicht, dann kamen Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson hinzu.

Für den bestmöglichen Schutz vor einer schweren COVID-19-Erkrankung müssen bei allen Impfstoffen – bis auf Johnson & Johnson – zwei Impfdosen verabreicht werden. Rund 69,3 Prozent der Bevölkerung haben eine Impfung erhalten, als vollständig gelten 66,5 Prozent. Laut Robert-Koch-Institut bräuchte es zur Bekämpfung der Pandemie aber eine Impfquote von 85 Prozent in der Altersgruppe der 12- bis 59-Jährigen. Der Schutz der Impfungen aber geht mit der Zeit zurück. War bislang die Booster- oder Auffrischimpfung nur den älteren Menschen ab 70 Jahren empfohlen worden, fordert der Gesundheitsminister Jens Spahn nun die breite Bevölkerung auf, sich erneut impfen zu lassen. 

Da Spahn als Genesener gilt, weil er eine Coronavirus-Infektion durchlaufen hat, brauchte er für den bestmöglichen Schutz nur eine Impfdosis. Jetzt hat er sich eine Auffrischimpfung verabreichen lassen und erwartet, dass ihm die Bevölkerung darin folgt. So fordert Spahn: 

"Jetzt informieren und Impfschutz boosten!"

Auf Twitter informierte Spahn: 

Mehr zum Thema - Maskenskandal – Nur die Spitze des Eisbergs

Information:

Sicherheit und Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe sind umstrittene Themen. Zahlreiche Experten in Wissenschaft, Politik und Medien schätzen diese als sicher und effektiv ein, da sie das Risiko einer schweren COVID-19-Erkrankung weitgehend verhindern und die Vorteile einer Corona-Impfung die Risiken und Nebenwirkungen überwiegen. Langzeitnebenwirkungen der Impfungen sind generell nicht bekannt. Auch Risiken wie der ADE-Effekt (antibody-dependent enhancement, auf Deutsch: infektionsverstärkende Antikörper) wurden bisher bei weltweit Milliarden verabreichter Impfstoff-Dosen nicht beobachtet. Auch, dass Gensequenzen von beispielsweise mRNA-Vakzinen in die menschliche DNA eingebaut werden, gilt in Fachkreisen als ausgeschlossen. Stellungnahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der bundesdeutschen Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) lassen sich hier und hier nachlesen.

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