Deutschland

Neuer Kanzler-Wagen für Olaf Scholz – für 550.000 Euro gewappnet gegen Giftgasanschläge

Olaf Scholz wird in der Rolle als Bundeskanzler in den Genuss des neuen Mercedes S 680 Guard kommen. Kostenpunkt für den Steuerzahler: 550.000 Euro. Das Beschussamt klassifizierte das Fahrzeug mit der höchsten Resistenzklasse. Selbst vor Giftgasanschlägen ist man im Innenraum sicher.
Neuer Kanzler-Wagen für Olaf Scholz – für 550.000 Euro gewappnet gegen GiftgasanschlägeQuelle: AFP © JOHANNES EISELE / AFP

Der neue Mercedes S 680 Guard 4MATIC ähnelt einer S-Klasse und soll eines der sichersten Fahrzeuge der Welt sein. Für den neuen Beifahrer Olaf Scholz werden Mercedes-Mitarbeiter das 4,2 Tonnen schwere Panzerfahrzeug 50 Tage lang gegen alle möglichen Angriffe sicher machen. Allein die Frontscheibe wiegt 120 Kilogramm, die Seitenscheiben 200 und die Heckscheibe 100 Kilogramm. Wie das Luxusauto Maybach verfügt der S 680 über einen V12-Motor und nennt 612 PS sein Eigen. Aufgrund seines hohen Gewichts erreicht das Fahrzeug nur eine Geschwindigkeit von bis zu 190 Kilometern pro Stunde.

In der Rolle als Bundeskanzler wird Scholz wie in einem gepanzerten Sicherheitskäfig über die deutschen Straßen gleiten. Zertifiziert wurde das Fahrzeug vom Beschussamt. Schusstests zeichneten es mit der höchsten Resistenzklasse von VR10 aus. Die Klassifizierungen darüber werden nur für Militärfahrzeuge vergeben. 

Der Innenraum ist durch die Panzerung etwas beengter als eine normale S-Klasse. Geräusche der Außenwelt werden Scholz nicht stören. Das Fahrzeug ist hermetisch abgeriegelt.  

Selbst Giftgasanschläge kann ein Insasse darin unbeschadet überstehen. Im Falle eines solchen Angriffs wird im Inneren Sauerstoff freigesetzt und ein Druck aufgebaut, der verhindert, dass das Giftgas ins Wageninnere eindringt. Selbst 12,5 Kilogramm Sprengstoff können keinen Schaden im Innenraum anrichten. Mercedes plant, insgesamt 400 der gepanzerten Fahrzeuge in den freien Verkauf zu geben. 

Mehr zum Thema - FDP-Chef Lindner: Ampelkoalition wird Klima-Ministerium einrichten

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion