Deutschland

Zu sehr im Rampenlicht: Bekannter Intensivpfleger soll nicht mehr in Klinik arbeiten

Der Intensivpfleger Ricardo Lange hat sich von der Entscheidung der Klinik enttäuscht gezeigt, ihn aus dem Dienst zu nehmen. Er habe sich lediglich für eine bessere Patientenversorgung eingesetzt. Der Klink war seine weitere Anstellung zu heikel geworden. Er hätte zu sehr in der Öffentlichkeit gestanden.
Zu sehr im Rampenlicht: Bekannter Intensivpfleger soll nicht mehr in Klinik arbeitenQuelle: www.globallookpress.com © © Kay Nietfeld

Seit mehreren Jahren war Ricardo Lange Intensivpfleger einer Klinik. Seine Anstellung fand über eine Leiharbeitsfirma statt. Eine feste Anstellung hatte er nicht. Die Klinik will ihn nun nicht mehr einsetzen. Der Pfleger hatte im Zuge der Corona-Pandemie deutschlandweite Bekanntheit erworben.

Lange prangerte unter anderem an, dass Menschen auf dem Sterbebett einsam ohne ihre Angehörigen oder nur mit eingeschränktem Kontakt verstarben. Kritik übte er außerdem an der Privatisierung von Krankenhäusern und einer Gewinnoptimierung der medizinischen Versorgung.  

Eine Plattform bereitete ihm auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: 

Dem Tagesspiegel gegenüber erklärte Lange, die Klinik habe ihm telefonisch die Begründung gegeben, dass die Entscheidung auf seiner "medialen Präsenz" basiert. 

Auf Twitter schrieb er über die Entscheidung der Klinik: 

Um welche Klink es sich handelt, ist nicht bekannt. Den Namen will Lange nicht öffentlich machen. 

Mehr Zum Thema -Düstere Prognose des RKI-Chefs: "Werden bis Ende 2022 voll in der Pandemie stecken"

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team