Deutschland

Eine Ära geht zu Ende – zu Besuch in Angela Merkels Heimatstadt Templin

Geboren in Hamburg, wuchs Angela Merkel in Templin (Uckermark) auf. RT DE begab sich auf Spurensuche in die Vergangenheit der Kanzlerin und sprach mit ihren Klassenkameraden sowie Anwohnern und Prominenten der 16.000-Einwohner-Stadt.
Autor: RT DE

In Templin verbrachte Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Schul- und Jugendzeit. Ihr ehemaliges Wohnhaus ist heute ein Waldhof der Stephanus-Stiftung. Im Jahr 1961 wurde Angela, damals noch unter ihrem Mädchennamen Kasner, an der polytechnischen Oberschule eingeschult. In Mathematik und Russisch war sie Klassenbeste. Im Jahr 1973 machte sie an der erweiterten Oberschule ihr Abitur, anschließend begann sie ein Physikstudium in Leipzig.

Eine Einwohnerin von Templin meinte auf die Frage, ob Merkel nach ihrer Kanzlerschaft wieder in ihre Heimatstadt kommen sollte:

"Das wäre mir egal. Sie ist ja hier aufgewachsen. Dann kann sie hier ja auch wohnen, ich habe da nichts dagegen. Ich würde mich mit ihr auch unterhalten. Den Vater, den Pastor mochte hier jeder."

Eine anderer Templiner würde sich freuen. "Wir würden sie hier gut aufnehmen", sagt er. In Templin besitzt Merkel immerhin bereits eine Datsche.

Ernst Volkhardt, der Chef der Tourismus-Marketing-GmbH in Templin, meint:

"Wir profitieren von ihrer Bekanntheit massiv. Sie hat den Namen Templin in die Welt getragen. Man sieht sie hier beim Wandern oder im Café sitzen."

In der Glashütte Annenwalde war die Kanzlerin während ihrer Zeit als Umweltministerin oft zu Gast. Eine ihrer Halsketten stammt auch von dort.

Bei einer Feierlichkeit äußerte sich Merkel wie folgt über ihre Zeit in der alten Heimat:

"Trotz aller staatlicher Bevormundung und Unfreiheit habe ich viele gute Erinnerungen an meine Kindheit."

Mehr zum Thema - Merkel und die Medien – eine krisensichere Freundschaft

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team