Deutschland

STIKO empfiehlt Corona-Impfung für Schwangere und Stillende

Die STIKO hat sich dafür ausgesprochen, auch Schwangere und Stillende gegen das Coronavirus zu impfen. Bundesgesundheitsminister Spahn appellierte an diese Personengruppe, dies auch wahrzunehmen. Für werdende Mütter gelte die Empfehlung ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel.
STIKO empfiehlt Corona-Impfung für Schwangere und StillendeQuelle: www.globallookpress.com © Ute Grabowsky/photothek.net

Bisher hatte die Ständige Impfkommission (STIKO) die generelle Impfung in der Schwangerschaft nicht empfohlen. Laut einem Beschlussentwurf des Gremiums sollen sich nun doch werdende Mütter sowie Stillende mit zwei Impfdosen eines mRNA-Impfstoffs vor dem Coronavirus schützen lassen.

Ungeimpfte Schwangere sollten sich allerdings erst ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel impfen lassen. Dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge hat die STIKO in den vergangenen Wochen die vorliegenden Daten zu Corona-Impfungen in der Schwangerschaft einer Nutzen-Risiko-Bewertung unterzogen. Dabei ging es sowohl um die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe für Schwangere und ungeborene Kinder, als auch um einen möglichen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung in der Schwangerschaft.

SPD-Politiker Karl Lauterbach begrüßte unmittelbar darauf im Kurznachrichtendienst Twitter diese Entscheidung. Die Gefahren für Mutter und Kind seien zu groß, um auf die Impfung zu verzichten, so meint Lauterbach:

"Bald steigen die Inzidenzen stark. STIKO kommt noch rechtzeitig."

Der Beschlussentwurf der STIKO-Empfehlung muss nun noch in ein sogenanntes Stellungnahmeverfahren mit den Bundesländern und beteiligten Fachkreisen, ist also noch keine endgültige Empfehlung.

Der Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn (CDU) sagte:

"Auch schwangere und stillende Frauen haben nun eine klare Empfehlung zur Impfung. Das bedeutet nach vielen Monaten mit vielen offenen Fragen nun endlich wissenschaftlich begründete Gewissheit."

Er wandte sich mit einem dringenden Appell an schwangere und stillende Frauen: "Fragen Sie Ihren Arzt. Lassen Sie sich impfen. Sie schützen sich und Ihr Kind."

Ärzte konnten auch bislang bereits Schwangere impfen, die bisherige STIKO-Empfehlung schloss aber nur Schwangere mit Vorerkrankungen und mit einem daraus resultierenden hohen Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung oder mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko aufgrund ihrer Lebensumstände ein.

Mehr zum Thema - Diesmal wegen "Booster-Impfung" unter Druck: STIKO will zeitnahe Empfehlung vorlegen

(rt/dpa)

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