Deutschland

Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch schlägt Einkaufsgutschein als Impfanreiz vor

Um Menschen zum Impfen zu motivieren, bringt der Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch einen 50-Euro-Gutschein zum Einkaufen in der Stadt ins Gespräch. Dies würde zugleich den Einzelhandel stärken. Im Netz erntet er für diesen Vorschlag Kritik.
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch schlägt Einkaufsgutschein als Impfanreiz vorQuelle: www.globallookpress.com © Christophe Gateau

Einzelhändler und Gastronomen gehören zu den großen Verlierern der Corona-Restriktionen. Sie waren lange Zeit  sogar gezwungen, die Geschäfte zu schließen. Viele Menschen stiegen auf den Online-Einkauf um und bleiben auch heute noch den Innenstädten fern.

Das brachte den Fraktionschef der Linken Dietmar Bartsch offenbar auf die Idee, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Mit einem Einkaufsgutschein über 50 Euro möchte er einen Anreiz zum Impfen schaffen und zugleich den Einzelhandel stärken. Die Gutscheine sollen für Geschäfte in der Stadt gelten und dürfen nicht online eingelöst werden, so seine Idee. Zudem sollten vor Moscheen, Einkaufszentren und Diskotheken mobile Impfteams aufgestellt werden.

Auf Twitter gibt es Kritik. Impfunwillige sollten nicht noch belohnt werden. Bei den 50 Euro handle es sich schließlich um Geld der Steuerzahler. Andere fordern "endlich" eine Impfpflicht und manch einer verweist darauf, dass auch Geimpfte das Coronavirus weiter verbreiten würden. 

In Deutschland sind gut 44 Millionen Menschen vollständig geimpft. Dies entspricht rund 54 Prozent der Bevölkerung. Mit den Impfungen war Ende 2020 begonnen worden. Damit eine schlimme vierte Welle verhindert werden kann, so die Ansicht des Robert Koch-Instituts (RKI), müssten 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen und 90 Prozent der über 60-Jährigen gegen COVID-19 geimpft sein. 

Als Grund nennt das RKI die Ausbreitung der Delta-Variante. Derzeit haben rund 85 Prozent der über 60 Jahre alten Bevölkerung eine Impfung erhalten.

Die Corona-Schnelltests sollen nach der Bundestagswahl nicht mehr kostenlos sein. Auch dies soll ein Druckmittel sein, damit sich mehr Menschen für eine Impfung entscheiden. Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hält dies für den falschen Weg und spricht von einem "Impfzwang durch die Hintertür". 

Mehr zum Thema - Impfen als "patriotischer Akt" – Bundesgesundheitsminister Spahn erklärt Vorschläge für den Herbst

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