Deutschland

Nach der schweren Hochwasserkatastrophe: 1.300 Vermisste im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler

Nach der schweren Hochwasserkatastrophe werden im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler 1.300 Menschen vermisst. Das Hochwasser legte das Mobilfunknetz lahm und behindert die Kommunikation. Noch immer sind mehr als 1.000 Rettungskräfte im Einsatz.
Nach der schweren Hochwasserkatastrophe: 1.300 Vermisste im Kreis Bad Neuenahr-AhrweilerQuelle: AFP © Sebastien Bozon

Eine Sprecherin der Kreisverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler erklärte, das Mobilfunknetz sei lahmgelegt, daher gebe es keinen Handy-Empfang. Viele Menschen seien nicht erreichbar. "Wir hoffen, dass sich das klärt", sagte sie angesichts der hohen Zahl an Vermissten. Zugleich teilte die Sprecherin mit, dass es weitere Todesopfer gegeben habe. Zahlen konnte sie jedoch noch keine nennen.

Nach wie vor seien mehr als 1.000 Angehörige von Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, THW, DRK und weiterer Katastrophenschutzeinheiten aus weiten Teilen von Rheinland-Pfalz, dem südlichen Nordrhein-Westfalen sowie dem angrenzenden Baden-Württemberg im Einsatz.

Es werde intensiv an der Wiederherstellung der Strom-, Gas- und Wasserversorgung gearbeitet. Das THW beispielsweise bereite den Aufbau von Trinkwasseraufbereitungsanlagen vor. Rund 3.500 Menschen seien aktuell in mehreren Notunterkünften im gesamten Kreisgebiet untergebracht.

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) ist der Höhepunkt der extremen Niederschläge in weiten Teilen Deutschlands überschritten. Der DWD warnt jedoch vor weiteren Gewittern mit Starkregen in Gebieten Nordrhein-Westfalens.

Mehr zum Thema - Westdeutschland: Weiterhin Tote und Vermisste bei Hochwasserkatastrophe

(rt/dpa)

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team