Deutschland

Bei IKEA in Lichtenberg: Berlin startet "Drive-in" für Corona-Impfungen

Mal schnell ein Regal kaufen und sich dabei quasi im Vorbeifahren impfen lassen? In Berlin ist das bald kein Problem mehr, auf dem Parkplatz von IKEA in Berlin-Lichtenberg öffnet am Wochenende ein "Impf-Drive-in". Damit soll die Impfung "näher zu den Menschen" gebracht werden.
Bei IKEA in Lichtenberg: Berlin startet "Drive-in" für Corona-ImpfungenQuelle: AFP © Odd ANDERSEN / AFP

Berlin bietet ab dem kommenden Wochenende die Möglichkeit, sich "spontan ohne Termin" in einem "Drive-in-Impfzentrum" auf dem Parkplatz der IKEA-Filiale in Lichtenberg impfen zu lassen. Das teilte die Gesundheitsverwaltung des Berliner Senats am Dienstag mit.

Demnach öffnet das Zentrum am Samstag. Zur Verfügung stünden Impfstoffe von Johnson & Johnson und Moderna. Neben der "Drive-in-Spur" für Autofahrer plane man auch eine "Walk-in"-Möglichkeit für Fußgänger. Das mobile Impfzentrum sei zunächst für sechs Wochen geplant, eine Verlängerung sei möglich. Die Verwaltung geht davon aus, dass jeden Tag 2.000 Impfdosen verimpft werden können.

Zunächst hatten die Lokalblätter Berliner Morgenpost und Tagesspiegel über das neue Impfangebot bei IKEA berichtet.

Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci von der SPD lobte die Einrichtung des "niederschwelligen Impfangebots" und warb für die Impfung, die "gelebte Solidarität" sei:

"Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem Bezirk Lichtenberg und IKEA den Berlinerinnen und Berliner hier ein ganz flexibles und niederschwelliges Impfangebot machen können. Und wer immer kann, sollte hingehen und hinfahren: Sich impfen lassen ist gelebte Solidarität. Ich hoffe sehr, dass die anderen Bezirke dem guten Beispiel folgen."

Die Senatorin hatte in der vergangenen Woche noch beklagt, dass die Impfkampagne sich verlangsamt habe und die Nachfrage nach Impfterminen stagniere. Ihr Ziel sei darum, Impfangebote "niedrigschwelliger" zu machen, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Neben Einrichtungen wie dem "Drive-in" auf dem Parkplatz könnte es als Teil der neuen Strategie auch mobile Impfteams in der Stadt geben.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte die Einrichtung des "Impf-Drive-ins" auf dem IKEA-Parkplatz. Bei ihrem Besuch im Robert Koch-Institut am Dienstag sagte Merkel:

"Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt."

Die Impfungen müssten näher zu den Menschen gebracht werden.

Laut Corona-Lagebericht des Landes haben bislang 57,6 Prozent der Berliner Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten, 41,4 Prozent sind zweifach geimpft.

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