Deutschland

Bundesinnenministerium: "Kein großangelegter Cyberangriff" auf kritische Infrastrukturen

Auf der Bundespressekonferenz gab das Bundesinnenministerium am Mittwoch eine kurze Erklärung zu einem vermeintlichen russischen Hackerangriff auf kritische Infrastrukturen in Deutschland ab. Der Sprecher sagte, dass "es keine Hinweise auf einen großangelegten Cyberangriff" gebe.

Am Dienstag verbreiteten die Bild und Focus online die Meldung von einem Angriff russischer Hacker auf kritische Infrastrukturen in Deutschland, die aber vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) dementiert wurden. Dazu nahm auch das Bundesinnenministerium am Mittwoch Stellung. Auf der Bundespressekonferenz in Berlin sagte der Sprecher des Bundesinnenministeriums Steve Alter, dass es "zum jetzigen Zeitpunkt keine Hinweise auf einen großangelegten Cyberangriff" gebe.

Der Sprecher fuhr fort: "Was wir bestätigen, ist, dass es in den letzten Tagen einen wahrscheinlich kriminell motivierten DDoS-Angriff auf einen Webposter gab." Der Webposter fungiere als Datendienstleister von Bundesbehörden. Diese DDoS-Attacke konnte schnell abgewehrt werden. Sie habe nur "marginale Auswirkungen" gehabt.

Wie RT DE am Dienstag meldete, hatte die Online-Ausgabe der Bild ihre Darstellung im Laufe des Tages geändert. So wurde aus der Hackergruppe "Fancy Bear" später "Fancy Lazarus". Doch auch nach dem Dementi des BSI blieb die Bild  bei ihrer Behauptung eines großangelegten Cyberangriffs. 

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