Deutschland

Rezo enttäuscht: Laschet will kein "Kanzlerduell" auf YouTube

Annalena Baerbock und Olaf Scholz waren bereit – Armin Laschet nicht. Damit fällt ein von YouTuber Rezo und dem Journalisten Tilo Jung geplantes "Kanzlerduell" auf YouTube ins Wasser. Rezo zeigt sich enttäuscht und spricht von einem falschen Signal an junge Wähler.
Rezo enttäuscht: Laschet will kein "Kanzlerduell" auf YouTubeQuelle: AFP © Tobias Schwarz

In einem am Donnerstag veröffentlichten Video auf seinem YouTube-Kanal hat der Videoblogger Rezo die Absage des CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet bedauert. Die Idee eines "Kanzlerduells" im Netz sei ihm von dem Journalisten Tilo Jung vorgeschlagen worden. Das Duell hätte auf YouTube und der der Plattform Twitch stattfinden sollen. Zeit Online habe schon als Medienpartner zugesagt und sogar ihre Redaktionsräume als Gastgeber zur Verfügung gestellt. Doch aus der Sache wird nichts.

Rezo, der vor zwei Jahren mit seinem Videobeitrag "Zerstörung der CDU" eine Debatte ausgelöst hatte, erklärte in seinem Video von Donnerstag, dass die Idee für ein "Kanzlerduell" im Gegensatz zu der CDU bei SPD und Grünen Anklang fand. Man habe schriftliche Einladungen an die Kanzlerkandidaten verschickt. Laschet soll Rezo daraufhin angerufen und zugesagt haben, sich die Sache zu überlegen. Doch nach mehreren Wochen habe der CDU-Kanzlerkandidat abgesagt. "Damit war die Sache dann tot", so Rezo in seinem Video vom Donnerstag.

Rezo und Jung hätten ursprünglich ein 90-minütiges Format geplant, mit dem Ziel "eher in die Tiefe zu gehen mit unseren Fragen, denn in die Breite, das machen schon genug Shows", so Rezo weiter in seinem knapp 14-minütigen Video. YouTube und Twitch hätten die Idee begrüßt. Es wäre laut Rezo eine gute Gelegenheit gewesen, vor allem junge Menschen zu erreichen und sie bei den wichtigsten Themen der Bundestagswahl abzuholen. Laschets Entscheidung sei eine "verpasste Chance" und setzte vor allem für jüngere Generationen ein "völlig falsches Signal".

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