Deutschland

Brot aus Bier: Bäcker helfen Düsseldorfer Brauerei in Zeiten der Not​

6.000 Liter Bier hätte die historische Brauerei "Im Füchschen" aus Düsseldorf wegen der Pandemiebeschränkungen in den Gully schütten müssen. Doch als Retter kamen die Düsseldorfer Handwerksbäcker, die einen weitaus besseren Vorschlag für die Verwendung des Bieres hatten.

"Was nicht mehr verwertet werden konnte und schon in Fässer abgefüllt war, das wurde jetzt auf die Bäcker aufgeteilt und die backen jetzt den Altbier-Brotring", erklärt Janina Derksen, Mitinhaberin der Bäckerei Cölven in Düsseldorf.

Als Dankeschön-Geschenk für Kunden dient ein Bier, das die Bäckerei der Brauerei direkt abkauft. Und so ist auch die Einkommenslücke des Bier-Unternehmens zumindest ein wenig verringert. Denn sie bekommen, wie alle anderen Brauereien Deutschlands, keine Hilfsgelder vom Staat, wie etwa die November- oder Dezemberhilfe, obwohl ihr Absatzmarkt durch die Schließung der Gastronomie komplett wegfällt.

Deshalb wurde laut dem deutschen Brauer-Bund auch schon Bier im Wert von mehreren Millionen Euro in den Gully geschüttet. Ein Schicksal, das dem Bier von der Brauerei Im Füchschen erst einmal erspart bleibt.

"Wir sind sehr dankbar, dass das Bier so nicht in den Gully fließt. Denn das ist das Schlimmste, was ein Bierbrauer erleben kann, wenn sein Bier in den Gully geht. Das braucht keiner", versichert Peter König, Inhaber der Brauerei Im Füchschen.

Mit dem Ausbleiben einer finanziellen Unterstützung der Regierung bleibt oft nur die Solidarität der Mitbürger als einzige Hilfe. Wie auch hier, wo ohne sie die momentane Situation für die Brauerei Im Füchschen eben ein "Fass ohne Boden" wäre.

Mehr zum Thema - Sputnik V: Russischer Pharmakonzern plant Produktion in Bayern

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team