Deutschland

Das schwierige Leben von Menschen mit Behinderung während der Corona-Krise

Obwohl eine Infektion mit dem Coronavirus für Menschen mit Behinderung schwerwiegende Folgen haben kann, sollen sie nur mit bestimmten Diagnosen oder nach Einzelfallentscheidungen vorzeitig geimpft werden. Aus diesem Grund fühlen sich immer mehr behinderte Menschen von der Regierung und der Gesellschaft alleingelassen. RT DE sprach mit Christian Homburg, der eine Petition an das Bundesgesundheitsministerium und an die Ständige Impfkommission gestartet hat.

Der 24-Jährige Christian Homburg ist aufgrund seiner Vorerkrankung Muskeldystrophie Duchenne körperlich schwer behindert und pflegebedürftig. Nach seiner Ansicht sieht die Impfstrategie von Gesundheitsminister Jens Spahn keinen priorisierten Impfschutz für Hochrisikofälle vor, die außerhalb von Einrichtungen versorgt werden.

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Daher fordert der technische Produktdesigner, körperbehinderte Pflegebedürftige in seiner Petition einen schnellen Impfschutz für Personen, die von selbst gewählten Pflegediensten zu Hause betreut werden, und z. B. auch Eltern mit behinderten Kindern in die Impfgruppen 1 oder 2 aufzunehmen, unabhängig vom Ort, an dem Pflegeleistungen erhalten werden.