Deutschland

NRW: Krankenhauspersonal verärgert über Impfstopp wegen Lieferengpässen

Kurz nach dem Start kommt in Nordrhein-Westfalen bereits der erste Impfstopp. Betroffen sind vor allem Krankenhausangestellte. Um die Zweitimpfungen gegen COVID-19 nicht zu gefährden, bremst das bevölkerungsreichste Bundesland nun das Tempo.

Wegen Lieferengpässen des Herstellers BioNTech müssen sich Krankenhäuser hintenanstellen. Es gibt dort erst einmal keine Erstimpfungen mehr. Klinikpersonal, das bereits geimpft wurde, soll aber wie geplant die zweite Impfdosis erhalten. Wolfgang Mueller, Leiter der Caritas-Kliniken in Datteln, zeigte sich entsetzt über diese Entscheidung:

"Ich war natürlich total überrascht, letzten Endes auch entsetzt. Wir haben damit gerechnet, dass wir heute Impfdosen für 362 Mitarbeiter hier am Standort St. Vincenz-Krankenhaus erhalten werden. Wir wollten diese Mitarbeiter über drei Tage verteilt impfen. Wir mussten diese Aktion nun komplett absagen."

Nicht betroffen von den Lieferschwierigkeiten des Impfstoffes sind wahrscheinlich die Universitätskliniken. Dort wird das Personal mit dem Impfstoff von Moderna geimpft. Davon stehen Nordrhein-Westfalen nach Angaben des Landesgesundheitsministers derzeit aber nur rund 13.000 Impfdosen zur Verfügung.

Mehr zum Thema - BioNTech-Lieferprobleme: Nordrhein-Westfalen verschiebt Impfungen

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