Deutschland

Sportmediziner Bloch spricht sich für frühe Impfung von Spitzenathleten aus

Der Sportmediziner Wilhelm Bloch hat sich dafür ausgesprochen, Athleten zwar nicht priorisiert, aber möglichst frühzeitig zu impfen. Möglicherweise habe man Ende März genug Kapazitäten für die Impfung von Sportlern vor großen Wettkämpfen wie Olympia.
Sportmediziner Bloch spricht sich für frühe Impfung von Spitzenathleten ausQuelle: www.globallookpress.com © Frank Hoermann/SVEN SIMON

Der Sportmediziner Wilhelm Bloch von der Sporthochschule Köln hält es für vertretbar, Profisportler und Athleten vor großen Wettkämpfen wie Olympia bevorzugt zu impfen. Er räumt ein, dass Athleten nicht unbedingt erste Priorität haben, es sei jedoch vorstellbar, dass man Ende März genug Impfstoff-Kapazitäten haben könnte. Dabei sei aber fraglich, ob Geimpfte das Virus noch übertragen können. Olympia ohne Impfung sei für ihn wie "ein Ritt auf der Rasierklinge", erklärte er in einem Interview mit der FAZ.

Bloch und sein Team von der Abteilung für molekulare und zelluläre Sportmedizin untersuchen mögliche Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung für Sportler. Er räumt ein, dass man derzeit noch keine genauen Aussagen treffen könne, aber es besteht die Sorge vor "dramatischen Risiken". Bei einem Teil der Sportler sehe man auch nach Wochen noch Leistungsveränderungen.

Bei den derzeit hohen Corona-Zahlen könne man zudem Sportevents nicht mehr sinnvoll durchführen. Im professionellen Sport sei man bisher gut durchgekommen, aber die nächsten Wochen und Monate könnten laut Bloch schwierig werden. Durch die hohe Zahl an Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, habe sich auch beim Profisport das potenzielle Risiko einer Ansteckung erhöht. Beim Hallensport oder bei Kontaktsportarten sei es besonders schwierig, das Risiko vertretbar gering zu halten.

Mehr zum Thema - Japan: Mehrheit der Bürger lehnt Durchführung Olympischer Spiele 2021 ab

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.