Deutschland

Wieso verweigert Bundesregierung Offenlegung der Bundeswehr-Laborbefunde zu Nawalny und Nowitschok?

RT wollte auf der Bundespressekonferenz wissen, wann die Regierung die Laborbefunde des Bundeswehrlabors offenlegen wird und wieso sie bisher nicht auf das russische Angebot zum Abgleich der Nawalny-Proben einging. Doch der Regierungssprecher verweigerte auf beide Fragen eine Antwort.
Wieso verweigert Bundesregierung Offenlegung der Bundeswehr-Laborbefunde zu Nawalny und Nowitschok?

Die Bundesregierung hatte am 2. September erklärt, ein "Speziallabor der Bundeswehr" habe "zweifelsfrei" den chemischen Nervenkampfstoff der Nowitschok-Gruppe beim russischen Politblogger Alexei Nawalny nachgewiesen. Eine "angemessene" Reaktion mit EU- und NATO-Partnern werde beraten. CDU-Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nannte den russischen Präsidenten Wladimir Putin "skrupellos" und bezeichnete seine Regierung als "ein aggressives Regime".

Mehr zum ThemaNowitschok – Die Rückkehr eines Phantoms

RT-Redakteur Florian Warweg wollte auf der Bundespressekonferenz wissen, wann die Bundesregierung denn zur Untermauerung ihrer bisherigen Aussagen plane, die Befunde des Bundeswehrlabors offenzulegen. Zudem wollte er von Regierungssprecher Steffen Seibert wissen, wieso die deutsche Seite bisher nicht auf das Kooperationsangebot der russischen Ärzte einging, die russischen und deutschen Originalproben von Nawalny gegenseitig abzugleichen. Doch der Regierungssprecher verweigerte auf beide Fragen eine konkrete Antwort. 

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion