Gesellschaft

Menschenschmuggel mit Einkaufstrolley: Spanische Grenzbeamte finden Kind in Obst und Gemüse

Die spanische Polizei hat an der Grenze zwischen der Exklave Melilla und Marokko zwei mutmaßliche Menschenschmuggler gefasst. Das Merkwürdige an dem Fall war das Transportmittel, in dem ein zehnjähriger Junge aus Palästina illegal in die EU einreisen sollte.
Menschenschmuggel mit Einkaufstrolley: Spanische Grenzbeamte finden Kind in Obst und Gemüse© Policía Nacional

Nach Angaben der spanischen Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 13 Uhr (Ortszeit) am Übergang Beni Enzar. Den Grenzbeamten fiel eine Frau auf, die zu Fuß nach Melilla gehen wollte. Sie hatte einen Einkaufstrolley dabei, der den Beamten verdächtig erschien. Das Gewicht des Trolleys übertraf offenbar jenes eines herkömmlichen Einkaufs. Als die Agenten die Obst- und Gemüsetüten aus dem Trolley holten, erblickten sie unter diesen den Kopf eines Kindes. Der Junge war wohlauf und hatte Dokumente dabei, die ihn als einen zehnjährigen Palästinenser auswiesen. Die Polizei stellte fest, dass sich seine Mutter bereits im Auffangzentrum für Einwanderer in Melilla befand. Der Zehnjährige wurde seiner Mutter übergeben.

Die 38-jährige Marokkanerin, die den Jungen illegal nach Melilla bringen wollte, wurde festgenommen. Die Polizei verhaftete auch ihren mutmaßlichen Komplizen. Der 34-jährige Marokkaner hatte der Verdächtigen beim Transport des Trolleys geholfen und musste sich nach Angaben der Ermittler darum kümmern, dass die Prozedur ohne Komplikationen verläuft.

Mehr zum ThemaSchmuggel der Menschenhändler: Spanische Grenzbeamte entdecken erstaunliches Migranten-Versteck           

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team