Gesellschaft

"Offene Rassendiskriminierung": Starbucks wegen Benachteiligung weißer Jobsuchender verklagt

Erst hat man schwarze Mitbürger diskriminiert, jetzt ist es andersherum: Das Kaffeeunternehmen Starbucks wird wegen Diskriminierung weißer Amerikaner bei der Einstellung von Mitarbeitern verklagt.
"Offene Rassendiskriminierung": Starbucks wegen Benachteiligung weißer Jobsuchender verklagtQuelle: Gettyimages.ru © Mario Tama

Ein Starbucks-Aktionär hat das Unternehmen verklagt. Er behauptet, die Quoten für "nicht-weiße Mitarbeiter" seien rassistisch diskriminierend. Im Namen des National Center for Public Policy Research (NCPPR), einem langjährigen Aktionär, wurde die Klage gegen den CEO des Getränkeriesen Starbucks, Howard Schultz, sowie die Führungskräfte und Direktoren des Unternehmens eingereicht, wie aus der Publikation auf der Website von NCPPR hervorgeht.

"Das National Center ist stolz darauf, sich für die zahllosen Kleinaktionäre einzusetzen, die sich machtlos fühlen, wenn es darum geht, die Missachtung der Bürgerrechte durch Starbucks anzufechten", sagte Scott Shepard, Direktor des Free Enterprise Project (FEP) von NCPPR, wie es auf der Webseite der Organisation heißt. "Es kann nicht im besten Interesse der Aktionäre sein, dass die Führungskräfte und Direktoren von Starbucks das Unternehmen dazu bringen, eine Vielzahl von Bürgerrechtsgesetzen zu verletzen."

Scott Shepard erklärte zudem, dass das Unternehmen durch die Einführung von Quoten für die Anzahl "nicht-weißer" Mitarbeiter, deren Umsetzung an die Vergütung von Führungskräften geknüpft ist, eine "unmittelbare Rassendiskriminierung" begehe. Er betonte:

"Alle Amerikaner haben die gleichen Bürgerrechte. Einstellungsentscheidungen auf der Grundlage der Rasse verletzen diese Bürgerrechte. Führungskräfte und Direktoren, die eine solche diskriminierende Politik verfolgen, verletzen ihre treuhänderischen Pflichten gegenüber ihren Aktionären und sollten für diese Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden."

Der Executive Director der Organisation ACR Project (The American Civil Rights Project), Dan Morenoff, stimmt ihm zu.

"Die amerikanischen Unternehmen haben sich illegale, diskriminierende Maßnahmen zu eigen gemacht, die von fast allen Amerikanern abgelehnt werden, weil ihre Entscheidungsträger alle Vorteile genießen, während die Kosten auf viele unorganisierte Aktionäre verteilt werden", sagt er. "Die Gerichte müssen das ändern, indem sie die Entscheidungsträger für die von ihnen verursachten Schäden zur Verantwortung ziehen."

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