Gesellschaft

Labour-Chef: Nicht nur Frauen haben Gebärmutterhals

Die "Labour Party"-Abgeordnete Rosie Duffield hat wegen einer Aussage in Bezug auf "Personen mit einem Gebärmutterhals" viel Kritik erhalten. Parteichef Keir Starmer stimmte zu, es sei nicht richtig gewesen zu sagen, dass nur Frauen einen Gebärmutterhals hätten.
Labour-Chef: Nicht nur Frauen haben GebärmutterhalsQuelle: AFP © Justin Tallis

Der Chef der britischen Labour Party, der stärksten Oppositionsmacht in Großbritannien, hat auf einem Parteitag erklärt, es sei nicht richtig zu sagen, dass nur Frauen einen Gebärmutterhals haben. Somit schloss sich Keir Starmer der Kritikwelle gegen seine Mitstreiterin Rosie Duffield an.

Duffields Kommentar in Bezug auf einen Tweet über Krebsvorsorgeuntersuchung für "Personen mit einem Gebärmutterhals" sorgte für Empörung in den sozialen Netzwerken. Die Politikerin hatte gefragt: "Meinen Sie nicht Frauen?" Der Abgeordneten wurde vorgeworfen, Transmänner zu diskriminieren, weil auch sie einen Gebärmutterhals haben könnten. Die Politikerin gab später zu, dies sei wahr, dass einige Transmänner tatsächlich einen Gebärmutterhals haben.

Dies war nicht der erste Fall, dass Duffield durch ihre Position gegenüber Transgendern einen Shitstorm auslöste. Die Abgeordnete setzt sich unter anderem dafür ein, dass biologische Frauen geschützte Anstalten haben müssen, die für biologische Männer nicht zugänglich sind. Es handele sich dabei um Unterkünfte für Opfer häuslicher Gewalt oder sexuellen Missbrauchs sowie Gefängnisse. Die Politikerin befürchtet, einige biologische Männer könnten sich absichtlich als Transpersonen identifizieren, um den Zugang zu solchen Anstalten zu bekommen. Duffield unterstreicht, sie unterstütze die Rechte von Transgender-Personen völlig.

Duffield nimmt am Parteitag der Labour Party in diesem Jahr nicht teil. Sie teilte selbst mit, sie könne aus Angst um ihre Sicherheit wegen zahlreicher Bedrohungen von Aktivisten nicht kommen. Starmer sagte jedoch, Duffield habe nicht teilnehmen wollen, weil dies "von den Ideen, die die Partei in den Vordergrund setze", ablenken würde.

Mehr zum Thema - Labour Party darüber unzufrieden, dass sich "zu viele weiße Männer" während Parteitag zu Wort melden

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.