Gesellschaft

Corona-Ausschuss: "Ein meisterhafter Kriegszug" – Teil 2

Die 55. Sitzung der Stiftung Corona-Ausschuss behandelte politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Hintergründe und Zusammenhänge der Corona-Krise. Darüber hinaus kamen medizinische und juristische Aspekte bei möglichen Nebenwirkungen der neuartigen "Corona-Schutzimpfungen" zur Sprache.
Corona-Ausschuss: "Ein meisterhafter Kriegszug" – Teil 2© M. Popow via www.imago-images.de

Vorbemerkung: RT DE dokumentiert in einer eigenen Serie mit Artikeln und Podcasts die Arbeit der Stiftung Corona-Ausschuss. Die Berichterstattung zu den Anhörungen des Ausschusses erfolgt thematisch und nicht chronologisch. Sie gibt den öffentlich behandelten Erkenntnisstand der Ausschussarbeit zum Zeitpunkt der Anhörungen wieder und bleibt durch das Geschehen an sich tagesaktuell – mit Blick auf die weiteren Entwicklungen sowie hinsichtlich einer Aufarbeitung der bisherigen Ereignisse.

Am 4. Juni 2021 setzten die Juristen der Stiftung Corona-Ausschuss ihre Untersuchungen für eine umfassende öffentliche und rechtliche Bewertung der Corona-Maßnahmen mit ihrer 55. Sitzung in Berlin fort.

Auf der Tagesordnung der mehrstündigen Anhörung mit dem Titel "Investigationen" standen neben den Einflüssen international tätiger Interessengruppen auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit der Corona-Krise und ihren Entwicklungen auch mögliche Folgeschäden nach sogenannten Corona-Schutzimpfungen sowie diesbezügliche medizinische und rechtliche Gesichtspunkte.

Zum Wirken des Bilderberg-Clubs und mit ihm verbundener globaler Netzwerke im Allgemeinen sowie darüber hinaus in der Corona-Krise berichtete die spanische Journalistin und Buchautorin Dr. Cristina Martín Jiménez (Teil I). Der schwedische Experte für Technologie und sozialen Wandel Dr. Jacob Nordangård ergänzte hierzu Informationen über weitere international einflussreiche Nichtregierungsorganisationen, bevor der Lungenarzt und Epidemiologe Dr. Wolfgang Wodarg über thrombotische Prozesse im Zusammenhang mit "Corona-Impfungen" sowie deren medizinische Erfassung sprach und der Rechtsanwalt Elmar Becker eine Initiative zur rechtsmedizinischen Untersuchung von Todesfällen nach Corona-Impfungen vorstellte (Teil II).

Wodarg war maßgeblich an der Aufklärung der "Schweinegrippe-Pandemie" von 2009 beteiligt und kritisiert heute den Umgang mit der Corona-Krise. Dazu berichtete er selbst ausführlich als Experte in der ersten Ausschusssitzung. Gegen Anschuldigungen, er verbreite falsche und unwahre Informationen speziell zum Einsatz der sogenannten PCR-Tests für die Erfassung von Corona-Befunden, hat Wodarg Ende November 2020 Klage "wegen Unterlassung, Widerruf und Schadensersatz" beim Landgericht Berlin erhoben.

Vor der Anhörung knüpfte einer der Juristen des Ausschusses an die vorhergehende Sitzung an und empfahl erneut die Dokumentationen "How Big Oil Conquered the World" sowie "Why Big Oil Conquered the World" des Investigativjournalisten James Corbett zu den Verbindungen zwischen der Ölindustrie einerseits und der modernen Medizin und Pharmaindustrie andererseits. Darüber hinaus und unmittelbar passend zum Schwerpunkt dieser Anhörung verwies er auf den im Magazin Multipolar erschienenen Artikel "Internationaler Pandemievertrag: Ein globaler Automatismus wird installiert", der das Zusammenspiel gewisser Staaten und global agierender Organisationen vor dem Hintergrund der "Corona-Krise" behandelt und die Erkenntnisse aus den genannten Dokumentationen sowie aus den eigenen bisherigen Untersuchungen bestätigt:

"Nämlich erstens, Rockefeller, Gates und Co., darunter auch Teile der katholischen, jesuitischen Kirche kontrollieren die weltweite Politik – fast, nicht ganz, da sind einige Länder, die nicht mitmachen – über die von ihnen gesteuerten Pharma-, Tech- und Finanzkonzerne sowie ihre Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Wohltätigkeitsorganisationen. Und dazu gehören auch solche Organisationen wie der World Wildlife Fund For Nature (WWF) (...), auch der ist von den Mitgliedern dieser Gesellschaften, wie Bilderberg, die eine davon ist, gegründet worden. (...) Und zweitens, diese Organisationen benutzen Gesundheit, Health Care, als Brechstange zur Installation einer Weltregierung, voraussichtlich der Vereinten Nationen (UNO), denn dazu hat ja der Papst im Oktober des vergangenen Jahres in [der] Enzyklika namens 'Fratelli tutti' aufgerufen. Wir sollten uns alle (...) der Weltregierung der UNO unterwerfen."

Er glaubt, dass es wichtig ist, diesen Rahmen zu kennen, bevor man in der weiteren Ausschussarbeit wieder auf die medizinischen Themen zurückkommt, betonte der Jurist.

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Anhörung – Investigationen

BERICHT DES EXPERTEN FÜR TECHNOLOGIE UND SOZIALEN WANDEL DR. JACOB NORDANGÅRD

Der Ausschuss stellte Nordangård als Autor von Büchern "mit allen Quellen und Belegen" vor, unter anderem zu Darstellungen von Weltuntergangsszenarien und zum Einfluss speziell angloamerikanischer Elitezirkel und Finanzmächte auf die nationale und internationale Politik in Richtung einer neuen Weltordnung.

"Also auch hier keine Verschwörungstheorien, sondern überprüfbare Fakten."

Als Experte für Technologie und sozialen Wandel sowie als Medienwissenschaftler und vor allem als studierter Geograf interessiert es ihn, Dinge zu kartieren, so Nordangård zu seinem beruflichen Hintergrund, und dadurch deren Verbindungen untereinander aufzuzeigen.

Er habe sich viel mit der "Wohltätigkeit" der Rockefellers beschäftigt und in seiner Doktorarbeit die Macht- und vor allem Energiepolitik der Europäischen Union (EU) untersucht.

"Ich hatte diese Theorie, wie Netzwerke arbeiten, und so startete ich damit, wie große Stiftungen wie der Rockefellers oder Carnegies den politischen Prozess beeinflussen. Wie das große Geld in Finanzierungen von Nichtregierungsorganisationen (NGO) fließt und wie diese NGOs versuchen, die Politiker davon zu überzeugen, das zu tun, was die großen Stiftungen wollen, dass sie es tun."

Nordangård bestätigte den Einsatz von Euphemismen durch diese Organisationen und deren tatsächliches Wirken als das Gegenteil von Wohltätigkeit, bei dem "es nur um Kontrolle geht: (...) Kontrolle der Bevölkerung, des Planeten, Kontrolle von allem". Das stehe hinter der Agenda 2030, der vierten industriellen Revolution und den Absichten des Weltwirtschaftsforums (WEF) und laufe schon "seit langer Zeit". Als Startpunkt sehe er die Tätigkeit der sogenannten Philanthropen. Er habe sich für deren Beweggründe und eigene Aussagen interessiert. Die Informationen dazu sind öffentlich, sodass man ihre Vorhaben und Ziele nachverfolgen könne. Das habe ihn überrascht.

"Ich fing mit der Energiepolitik in der EU an. Eine wichtige Sache bei der Energiepolitik ist, dass sie sehr mit der Klimapolitik zusammenhängt. Durch meine Forschungen und Kartierungen konnte ich nachverfolgen, woher das Geld für diese Aktivistengruppen stammt. (...) Ich fand heraus, dass Gelder von den großen Stiftungen kamen. Es war etwas erstaunlich, dass Geld von den Rockefellers kam. (...) Sie haben eine Armada von Wohltätigen. Das alte Geld von Standard Oil ging in die Umweltschutzorganisationen, die gegen die großen Konzerne agierten, die bösen Ölunternehmen wie Exxon Mobile, das eine Rockefeller-Firma ist."

Seine Untersuchungen reichten rund mehr als hundert Jahre zurück und zeigten eine Vernetzung der Aktivitäten der Stiftungen etwa von Rockefeller, Carnegie und Ford. Er kenne die Dokumentationen von Corbett zu den Zusammenhängen von Big Oil und Big Pharma, die den Ergebnissen seiner eigenen Forschung entsprächen.

Leute aus der Ölbranche wie der frühere kanadische Unternehmer und UNO-Funktionär Maurice Strong sind in vielen dieser Organisation präsent, erklärte Nordangård auf Nachfrage des Ausschusses, wobei Strong ein "wichtiger Akteur [war], der der Rockefeller-Familie sehr nahe stand".

"Wenn man auf beiden Seiten mitspielt, gewinnt man. Das ist der Grund. Das ist eines der Dinge, die ich herausgefunden habe, dass sie das immer so gemacht haben. Das ist eine Methode. Es gibt Bücher darüber, wie man die andere Seite beeinflusst, um am Ende seine Ziele zu erreichen. Das ist klassische Hegelsche Dialektik."

Als Beispiel nannte Nordangård den ehemaligen niederländischen Politiker, Managementexperten, Geschäftsmann und Mitwirkenden der von Rockefeller mit gegründeten Trilateralen Kommission Pieter Winsemius und dessen Buch "Beyond Interdependence: The Meshing of the World's Economy and the Earth's Ecology" ("Jenseits der Interdependenz: Die Verflechtung der Weltwirtschaft und der Ökologie der Erde"), das 1991 zu einem Treffen der Kommission erschienen war, mit Vorwort und Einleitung von David Rockefeller beziehungsweise Maurice Strong. Dieser Bericht sei interessant und behandele insbesondere Umweltziele – in anderen Worten die "Kontrolle der Umwelt" – und wie sie für "seine Leute" zu erreichen seien. Die Arbeit gleiche einer Art globalem Fahrplan, um die Ziele "nachhaltiger Entwicklung" des Brundtland-Berichts von 1987 umzusetzen.

"Einer der Punkte war die Etablierung einer Art Weltrat oder letztlich einer Weltregierung. (...) Und wie man dies durch die Finanzierung gewisser Organisationen erreicht, auch durch die Konstruktion neuer Organisationen (...) und das Positionieren seiner Leute in diesen Organisationen. Das ist der Plan. Auch alle diese NGOs zu beeinflussen. (...) Wenn man das heute liest, dann kann man sehen, dass vieles davon geschehen ist, und wie sie es kalkuliert haben, das schließlich zu erreichen. Das ist die Sache mit diesen Büchern und Berichten (...). Jetzt kann man nachvollziehen, was passiert ist. Als ich die Rockefeller-Philanthropen nachverfolgt habe, konnte man sehen, wie sie gehandelt haben, auf Basis dieses Buches."

Da die ganze Sache bereits viel früher angefangen habe, gibt es weitere Arbeiten dazu, zum Beispiel das 1961 veröffentlichte Werk "Prospect for America: The Rockfeller Panel Reports" ("Perspektive für Amerika: Die Berichte der Rockfeller-Kommission"), bei denen sich die Rockefeller-Brüder darüber Gedanken machten, die Gesellschaft und die Welt in ein System "globaler Gemeingüter" umzuwandeln, mit Themen wie Bevölkerung, Umwelt und Gesundheit sowie der Kontrolle von Ressourcen. Als maßgeblichen Autor und Organisator heuerten die Rockefellers den späteren US-Außenminister Henry Kissinger an. Passend zur Idee eines globalen Managementsystems ging es schon damals um Angelegenheiten wie den Klimawandel und die internationale Gesundheit im Zusammenhang mit Epidemien und Pandemien:

"Sie überschreiten Grenzen. Es ist ein globales Problem. Und globale Probleme brauchen globale Lösungen. Das ist das ganze Mantra."

Das beschreibt er in seinem 2020 erschienenen Buch "Der globale Staatsstreich". Allerdings unterscheide sich die heutige Situation von der damaligen Zeit der West-Ost-Konfrontation des Kalten Krieges. So lauteten Empfehlungen dieser Gruppe an die US-Regierung, die Ausgaben für atomare Rüstung zu erhöhen, "um diese Angst zu erzeugen", die zum Anfang der 1960er-Jahre überaus präsent war und zu einer rasanten Entwicklung von Technologien im militärisch-industriellen Komplex führte. Die Ultrareichen aus den Kreisen der Rockefellers und Carnegies wollten Nordangård zufolge schließlich den kapitalistischen Westen und den kommunistischen Osten beziehungsweise die "Systeme fusionieren". Mit dem Fall der Berliner Mauer verschwand dann diese unmittelbare Bedrohung eines Atomkriegs. Allerdings verfügten sie bereits über eine neue Bedrohung, "und das war: der Klimawandel".

Dahinter stehe ein Geschäftsmodell:

"Sie investieren in die Technologie und kommen dann immer mit Lösungen. Das ist auch bei der Rockefeller-Philanthropie in anderen Bereichen der Fall, in der Landwirtschaft. Da spricht man darüber, dass wir zu viele Leute auf der Erde sind und wir etwas tun müssen. In diesem Fall kam die 'grüne Revolution' und mechanisierte die Landwirtschaft. (...) Das nutzte natürlich den Rockefeller-Firmen. (...) Das ist Business. So funktioniert das. Man muss ein sehr gutes Problem haben. (...) Sie lieben Krisen und sprechen viel über Krisen und Gelegenheiten."

Hierzu erinnerte der Ausschuss an die Geschäftspraktiken der mittlerweile zum Bayer-Konzern gehörenden Firma Monsanto, Abhängigkeit von seinen Produkten wie Saatgut und Herbiziden zu schaffen, die beispielsweise in Ländern wie Indien zu massiven und andauernden Protesten der Bauern geführt haben.

Die Frage, weshalb die Pläne für die Vorhaben der Geld- und Machteliten rund um Organisationen wie dem WEF offen einsehbar sind, beantwortete Nordangård insbesondere mit dem Selbstvertrauen der Angehörigen dieser Kreise.

"Sie denken, sie haben so viel erreicht, sie sind so weit gekommen. (...) Wir haben es so lange vorbereitet. Wir müssen nur den Knopf drücken und damit vorankommen. Und die Leute werden nicht in der Lage sein, rechtzeitig zu reagieren."

Anderseits könne auch eine Panik dahinterstecken, dass diese Strategien nicht mehr ziehen, nachdem man sie so lange und so oft angewandt hat, weil mehr und mehr Leute verstehen, wie diese Abläufe und das Big Business funktionieren. Nordangård stimmte der Einschätzung des Ausschusses zu, in dieser Offenheit womöglich einen Teil des Spiels selbst etwa mit Blick auf das eigene Karma und der Verlagerung der eigenen Verantwortung auf andere zu sehen. Denn wenn man den Menschen deutlich ankündigt, was man vorhat, sei es schließlich deren Schuld, wenn sie es zuzulassen.

Diese Akteure verfügen über alle nötige Expertise gerade aus den Bereichen der Sozialwissenschaften wie Soziologie und Psychologie, um genau zu wissen, worüber man hier gegenwärtig diskutiert, gab Wodarg zu bedenken und fügte hinzu, dass sie mit diesem Arsenal an Wissen und "Tricks" ihre Profitinteressen sowie Vormachtstellungen der Bevölkerung gegenüber sichern. Diese sei umgekehrt auf jene Leute fixiert, anstatt sich von ihnen abzuwenden und zu sagen, dass "sie nicht wichtig sind" und man "sie nicht braucht". Analog zur Entwicklung des Individuums gehe es um ein Erwachsenwerden der Gesellschaft, um eine tatsächliche Selbständigkeit, Selbstorganisation und damit Demokratisierung. Die Abhängigkeit von diesen Kreisen werde hauptsächlich durch die Medien vermittelt.

"Das sind ja übrigens die gleichen Leute, die auch im Drogenhandel sehr erfolgreich sind. Die wissen, wie man Menschen abhängig macht, wie man auf bestimmte Probleme hin hypnotisieren kann. Man denke nur an die (...) 9/11-Geschichte, wie alle plötzlich nach Terroristen gesucht haben (...). Die können immer wieder neue Themen erfinden. Und als sie die Terroristen erfunden hatten, da boomte die Industrie der privaten Sicherheitsfirmen ganz gewaltig. Und so boomt jetzt die Impfindustrie. Und so boomt dann das Nächste, das man tun kann gegen das, womit sie uns Angst machen. Dieses Angstmachen, dieses Abhängigmachen, das ist der Trick, mit dem sie uns dumm und als ihre Kinder behandeln. (...) Sie werden versuchen, uns gegeneinander aufzubringen, uns zu spalten. Das ist der beste Trick: Teile und herrsche."

Das sollte die Bevölkerungen allerdings nicht verunsichern, da sich die modernen Entwicklungen auch in ihrem Sinne nutzen lassen, in dem sich die unterschiedlichsten Menschen gleichberechtigt in Netzwerken organisieren und austauschen. Eine Weltregierung sei weder nötig noch praktikabel.

"Das ist unmöglich, diese Regierung wäre blind gegenüber der Welt, weil diese zu groß und kompliziert ist. Keine Regierung würde die Welt verstehen. Eine Weltregierung zu haben, ist eine dumme Idee. Wir haben Regionen. Die Regionen leben friedlich zusammen. Sie kommunizieren. Wir haben Menschenrechte. Wir haben diesen zugestimmt. Sie sind eine großartige Sache. Alles ist vorhanden. Wir könnten einfach beginnen und diese Leute vergessen."

In diesen Zirkeln wird immer vorausschauend geplant und mit entsprechender Opposition gegen ihre Vorhaben gerechnet, wozu auch gehört, mögliche Gegenkräfte zu unterwandern und zu zersetzen, erinnerte Nordangård und bestätigte zugleich die Feststellung des Ausschusses, dass zum ersten Mal deren Pläne und Ziele für alle offenkundig sind.

"Sie wollen, dass wir denken, dass sie alles total kontrollieren."

Doch das sei nicht der Fall. So hätten sie beispielsweise das Internet als Kontroll- und Überwachungsinstrument konzipiert, während es zugleich die Arbeitsweise dieser Leute für viele und über Grenzen hinweg deutlich und verständlich macht. Die Globalisten erwähnen in ihren Szenarien, dass sie eine "Mega-Krise benötigen, um ihr Ziel einer globalen Gesellschaft zu erreichen" – eine "Große Transformation", wie sie etwa in einer ebenfalls mithilfe eines Mitglieds der Rockefeller-Familie unterstützen Dokumentation von 2002 formuliert ist.

"Bereits 1997 diskutierten sie, dass womöglich eine globale Pandemie diese Mega-Krise sein könnte, um das zu realisieren. Sie sprachen davon, dass es während einer Übergangsperiode zu einer 'Welt der Festungen' kommen könnte. Sie diskutierten ebenfalls, wie man solche Art von Friedensbewegung beeinflusst, um sie dazu zu bekommen, die Dinge zu sichern, die für die Kontrolleure der Welt nützlich sind."

Seine Landsfrau und international als Klimaaktivistin auftretende Greta Thunberg halte er angesichts der sie umgebenden Unterstützerkreise wie etwa dem Club of Rome für "manipuliert". In seinem zuvor genannten Buch zum globalen Staatsstreich sei beschrieben, "wie sie Greta sozusagen erfunden haben" und "sie die Schulstreiks [für das Klima] starten konnten".

Danach gefragt, ob die gegenwärtige Corona-Krise geplant ist, erklärte Nordangård, dass laut den erwähnten Unterlagen und Organisationen etwa der Rockefellers und des WEF seit Langem Planungen für eine Pandemie existieren und es nun "eine perfekte Gelegenheit" für deren Anwendung und damit für das Vorankommen in Richtung einer globalen Gesellschaft gibt. Der aktuell verkündete "Great Reset" sei hierbei eher ein Teil der "großen Transformation".

"Dieser Great Reset ist eigentlich eine Art Start, um tatsächlich etwas zu tun und die Welt sehr schnell in die von ihnen gewünschte Richtung zu bewegen."

Schaue man sich die ausgearbeiteten Szenarien der Globalisten an, dann erscheine die derzeitige Krisensituation als ein "Plan B", alternativ zum ursprünglich bevorzugten gesteuerten Übergang in die von ihnen konzipierte Weltgesellschaft. Selbst wenn sie in ihren Überlegungen auch "Fehlentwicklungen" mit Zusammenbrüchen gesellschaftlicher Strukturen und eine entsprechende "Welt der Festungen" beziehungsweise "Gated Communities" eingeplant haben, so bestehe dennoch das Risiko, dass etwas aus dem Ruder läuft.

BERICHT DES LUNGENARZTES UND EPIDEMIOLOGEN DR. WOLFGANG WODARG

Anschließend ergänzte Wodarg weiterführende Informationen zu den sogenannten Corona-Schutzimpfungen und deren Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Blutgerinnselbildungen, die über geeignete Labortests vor und nach der Immunisierungsbehandlung erfassbar sind. Zuvor hatte der Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Medienberichterstattung zum obersten US-Seuchenbeauftragten Anthony Fauci und dessen Verwicklungen in verbotene Biowaffenforschungen im Hochsicherheitslabor von Wuhan sowie einem möglichen dortigen Laborunfall als Auslöser der Corona-Krise zur Ablenkung von den tatsächlichen negativen Auswirkungen der "Corona-Impfungen" dienen könnten. Mit der Erzählung von einem Laborunfall werde versucht, die Geschichte eines gefährlichen Virus aufrechtzuerhalten. Hochgradig pathogene Viren wirken allerdings in der Fläche nicht gefährlich, da sie für ihre eigene Vermehrung und Verbreitung auf ihren Wirt angewiesen sind, sodass mit dessen schwerer Erkrankung oder gar Tod zugleich die Ausbreitung des Virus selbst begrenzt wird.

Die behauptete Gefährlichkeit des Virus beziehungsweise neuer Varianten könne dann wiederum als Erklärung vorgeschoben werden, sollten beim kommenden saisonalen Anstieg der Atemwegserkrankungen zusätzliche Nebenwirkungen der nicht zu Ende entwickelten "Impfstoffe" auftreten, wie beispielsweise Autoimmunreaktionen oder Infektionsverstärkende Antikörper (Antibody Dependent Enhancement, ADE).

Mit den Darstellungen eines gefährlichen Virus noch dazu aus einem Biowaffenlabor werde die Angst in der Bevölkerung hoch gehalten, bestätigte Wodarg.

"Es mag sein, dass da etwas Gefährliches war. Es mag sein, dass es da auch ein paar Opfer gab. Aber das hat nichts mit den Tests zu tun, die man mit uns jetzt überall auf der Welt macht und die uns weismachen wollen, das sei das Gleiche, das da in Wuhan aus dem Labor gekommen ist. Es ist nicht das Gleiche. Der Test ist positiv, auch wenn keine Coronaviren da sind. Das haben wir im Sommer gesehen, wenn es keine gibt. Wenn man nur genug Tests macht, hat man genug falsch Positive, um die Angst aufrechtzuerhalten. Ganz einfach. Und das macht man jetzt schon lange. Und dann kommt man mit neuen Varianten, mit neuen Mutationen. Auch das wissen wir."

Der vom Ausschuss ebenfalls vor der Sitzung befragte Epidemiologe Dr. Knut Wittkowski aus den USA hat dies ebenfalls erklärt, erinnerte Wodarg und fuhr fort:

"Es gibt ganz neue Varianten, immer wieder. (...) Die Viren verändern sich tatsächlich. Das tun sie ja schon Jahrtausende lang. Und wir als Menschen sind auch schon ein paar Jahrtausende da und haben mit ihnen koexistiert. Das funktioniert immer besser. Und am erfolgreichsten sind die Viren, die uns am wenigsten umbringen, denn sie brauchen uns, um zu überleben. Das ist ein existierender Synergismus, an dem wir beteiligt sind. Jetzt findet man bei uns Viren, auf die wir noch nie geachtet haben. Die gelegentlich etwas stören. Menschen sterben auch, wenn sie alt sind, und dann sind diese Viren auch da und spielen eine Rolle. Aber eigentlich sind sie nicht gefährlich. Kinder zum Beispiel erkranken so gut wie überhaupt nicht daran."

Die gleichen Leute, die uns vor allem mit den Bildern der Medienberichte Angst vor einem gefährlichen Virus machen, drängten uns jetzt die Impfungen auf. Diese Impfungen und deren Einsatz seien schon lange geplant und vorbereitet gewesen, so wie es damals bei der vermeintlichen Schweinegrippepandemie gewesen ist, als man nur auf einen Anlass wie die Fälle in Mexiko gewartet hatte, um dann das Präparat Pandemrix zu vertreiben.

"Diese Dinge sind lange vorbereitet. Das sind Geschäftsideen, die werden vorbereitet, und die werden dann 'abgefahren'. Und dafür braucht man einen Anlass. China hat diesen Anlass geboten. Die haben das Theater in Wuhan gemacht. Das Labor, das sie haben, haben sie benutzt, um nachweisbar etwas Gefährliches vorzeigen zu können. Aber das hat mit diesem ganzen Geschäft, das jetzt läuft, nichts zu tun. Viele Menschen haben Angst, dass sie sich infizieren können. Und die Angst, die will man den Menschen nehmen, indem man sie impft. Man nötigt sie sogar zu dieser Impfung. Das hat es noch nie gegeben. Diese sogenannte Impfung ist ein Riesenexperiment, überhaupt nicht ausprobiert (...), und hat wahrscheinlich sehr viele Nebenwirkungen, die wir noch gar nicht kennen. [Sie] hat aber auch Nebenwirkungen, die wir jetzt mit Schrecken immer mehr beobachten. Das sind die Nebenwirkungen, die durch die Spike-Proteine entstehen, die wir selber im Körper bilden, wenn wir uns diese gentechnische Veränderung durch die sogenannte Impfung gefallen lassen. (...) Die Wissenschaft weiß seit vielen Jahren, dass diese Spike-Proteine Blutgerinnsel auslösen, wenn sie im Blut sind. Das ist etwas Gefährliches. Blutgerinnsel gehören nicht ins Blut. Sie sind immer lebensgefährlich."

Die nicht einheitliche Symptomatik etwa von Schmerzen im Kopf oder Bauch, dem Verlust des Gehörsinns, Schwindel bis hin zu lebensbedrohlichen irreparablen Organschäden, wie sie in einem Fall dem Ausschuss von einer Impfgeschädigten und ihrem behandelnden Arzt geschildert wurden, richte sich nach der Art und dem Ort der auftretenden Blutgerinnsel, die Teile des Körpers außer Funktion setzen. Insbesondere die kleinen Schäden durch Mikrothrombosen, die überall im Organismus auftreten können, bemerke man nicht unmittelbar.

"Wir wollen, dass das nachgewiesen wird. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ist verantwortlich. Nicht wir als Zivilbevölkerung müssen das machen, sondern das PEI hat die Verantwortung, nur solche Impfungen überhaupt auf dem Markt zuzulassen, bei denen uns so etwas nicht passiert. Es ist unmöglich, dass eine Impfung zugelassen wird, bei der, wie uns Ärzte berichten, ein Großteil der Patienten nach der Impfung ganz deutliche Gerinnungsstörungen hat, ganz klare Symptome für Thrombenbildung."

Selbst bei noch nicht vorhandenen Symptomen zeigen sich thrombotische Prozesse an dafür typischen Blutwerten, so Wodarg, denn die Gerinnungsplättchen im Blut werden weniger, was auf deren Verbrauch durch die Bildung von Thromben deutet, und Abbauprodukte solcher Gerinnsel sind als sogenannte D-Dimere im Blut nachweisbar.

Die Werte von einerseits reduzierten Zahlen der Blutplättchen durch deren Verbrauch bei der Bildung von Gerinnseln sowie andererseits erhöhten Mengen der D-Dimere als deren Abbauprodukte könne und müsse man bestimmen. Sogar das Robert Koch-Institut (RKI) und das PEI empfählen bei einschlägigen Beschwerden nach Impfungen den Betroffenen, ihren Arzt aufzusuchen, um diese Blutwerte ermitteln zu lassen.

Solche Untersuchungen hätten einige Ärzte allerdings bereits ohne das Auftreten von Beschwerden durchgeführt, und zwar vor und nach den Impfungen, mit erschreckenden Resultaten:

"Die haben festgestellt, dass die Werte vorher normal waren und dass sie eine Woche nach der Impfung einen ganz starken Thrombozytenabfall und hohe D-Dimere hatten. (...) Bei einem Großteil dieser untersuchten Menschen (...), die keine oder kaum Symptome hatten, war eine wirklich starke Symptomatik im Labor erkennbar. Da war zu erkennen: Da sind in den Adern dieser Menschen irgendwo Thromben entstanden. Wenn man das weiß, wenn das wirklich so ist, dann muss man diese Impfung sofort vom Markt nehmen. Es darf Menschen kein Medikament gespritzt werden, das bei einem Drittel der Patienten zu Gerinnselbildungen führt. Ob sie die bemerken oder nicht. Da geht immer etwas kaputt. Das steht in keinem Verhältnis zu einem möglichen Nutzen."

Wodarg richtete sich direkt an die zuständigen Verantwortlichen:

"Und wenn wir das nicht genau wissen, liebes Paul-Ehrlich-Institut, dann bist du dafür verantwortlich, das zu untersuchen, und nicht die Zivilbevölkerung. Dafür bist du da. Der Chef ist letztlich [Bundesgesundheitsminister Jens] Spahn. Das ist ein weisungsabhängiges Institut. (...) Wir erwarten, dass das Paul-Ehrlich-Institut unverzüglich vor und nach der Impfung diese Werte bestimmt und nachschaut und nachweist, wie häufig es [das Impfen] zu intravasalen Gerinnungsprozessen führt. Das ist eine ganz einfache Sache."

Eingeblendet wurde hierzu ein von Wodarg erarbeitetes Formular (verfügbar als PDF/DOCX) zur Dokumentation dieser Blutwertebestimmungen vor und nach der Impfung, das dieser kurz erläuterte und dabei erneut betonte, dass das PEI diese Untersuchung allemal machen kann und es "lächerlich ist", wenn dies nicht geschieht.

Wichtig sei diese Dokumentation vor allem im Falle eines tatsächlichen Schadens nach der Impfung, da sie als Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang dienen kann, mit entsprechenden Ansprüchen auf Schadensersatz und Schmerzensgeld gegenüber den Ärzten, die das Präparat gespritzt haben. Ohne einen solchen Nachweis werde niemand Schadensersatz leisten. Die Untersuchung koste nur wenige Euro.

"Das ist gut angelegtes Geld. Wer sich impfen lässt, der sollte das machen. Der sollte darauf drängen, dass das gemacht wird. (...) Das können nicht nur Ärzte machen. Wenn Ärzte sich weigern, das zu machen, dann kann man auch zum Heilpraktiker gehen. Der kann diese Blutwerte genauso gut abnehmen. Das sind Laborbefunde. (...) Man wird auf alle Fälle jemanden finden, der das machen kann."

Man müsse das PEI zu diesen Untersuchungen drängen, doch diese bereits parallel dazu selbst organisieren. Und man werde das PEI zur Verantwortung ziehen, sollten es diese Messungen weiterhin nicht durchführen, da "es aufgrund des bestehenden Verdachts dringend indiziert ist".

"[Das PEI ist] dafür verantwortlich, dass wir uns berechtigt sicher fühlen. Wir können uns zur Zeit nicht berechtigt sicher impfen lassen. Das geht nicht."

Der Ausschuss erinnerte an die grundlegenden Aspekte der Notwendigkeit, Wirksamkeit und des Risiko-Nutzen-Verhältnisses bei Impfungen, wonach die Corona-Impfstoffe weder notwendig noch in absoluten Zahlen tatsächlich wirksam, dafür aber unvertretbar gefährlich sind. Hierzu ergänzte Wodarg, dass allein schon infolge vorhandener Immunität in der Bevölkerung eine solche Impfung unnötig ist.

"Wie haben eine zelluläre Kreuzimmunität, die bei 90 Prozent der Bevölkerung vorhanden ist. Über 80 Prozent sicher und vermutlich noch mehr. Diese Kreuzimmunität ist auch gegen neue Varianten wirksam. Deshalb heißt sie so. Deshalb ist es eine Kreuzimmunität. (...) Darauf ist unser Immunsystem eingestellt. Fast könnte jeder Arzt jedem ausstellen: Du bist immun. Weil es der Stand des Wissens ist."

Forschungsergebnisse der Universität Tübingen, doch insbesondere des La Jolla Instituts in Kalifornien belegten vorhandene Kreuzreaktivitäten gegenüber dem als neuartig registrierten Erreger SARS-CoV-2, die aus dem früheren Kontakt mit anderen Coronaviren resultieren.

Er wird juristische Schritte zur Feststellung einer bereits bestehenden Immunität prüfen und gegebenenfalls gerichtlich durchfechten, erklärte der Ausschuss zu Überlegungen, diesen Umstand einer fehlenden Notwendigkeit für eine Corona-Impfung amtlich dokumentieren zu lassen.

Ergänzend verwies der Ausschuss auf Mitteilungen aus dem Berliner Universitätsklinikum Charité, dass beim dortigen bereits weitgehend geimpften Personal inzwischen sehr viele über die tatsächlichen Vorgänge der Corona-Krise informiert sind, selbst wenn sie sich infolge des auf sie ausgeübten Drucks für eine Impfung entschieden haben. Darüber hinaus laufe dort den Angaben nach eine groß angelegte Studie zur Erfassung der Impfnebenwirkungen. Man werde die Charité auffordern, die bereits gewonnenen Daten zu veröffentlichen. Die Bürger und Steuerzahler, die diese öffentliche Einrichtung finanzieren, hätten einen Anspruch darauf, diese Erkenntnisse in der aktuell sich verschärfenden Impfkampagne zeitnah zu erhalten. Hierfür könnten sich auch an der Studie beteiligte Mitarbeiter persönlich oder anonym mit Informationen an den Ausschuss wenden.

Wodarg sagte Personalvertretungen medizinischer Einrichtungen seine Unterstützung und Mitwirkung zu, um solche Untersuchungen zur Sicherheit der jeweiligen Beschäftigten durchzuführen. Sie könnten ihn hierfür über den Ausschuss erreichen.

BERICHT DES RECHTSANWALTES ELMAR BECKER

Als Fachanwalt für Arbeitsrecht unterstrich Becker zu diesem Thema die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Personal- und Betriebsräte im Bereich der Arbeitssicherheit und bestätigte darüber hinaus das von Wodarg angesprochene Versagen speziell der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hinsichtlich einer wirkungsvollen Vertretung der Beschäftigteninteressen auch unabhängig von der aktuellen Corona-Krise.

Zur erwähnten Datenerfassung spezifischer Laborwerte vor und nach einer Impfung ergänzte der Jurist, dass sie eine nutzerfreundliche Anwendung für Mobilgeräte erstellen, mit der zusätzlich zu den genannten weitere immunologische Parameter dokumentiert werden können, die eine wissenschaftliche Beurteilung und Begleitung durch eine Universität ermöglichen.

Jenseits seines eigentlichen juristischen Arbeitsgebietes beschäftige er sich seit der Corona-Krise mit Ermittlungen von Todesursachen, die im Falle der Impfungen durch das dafür zuständige PEI nicht so erfolgten, wie es dessen Aufgabe entspricht.

Es gibt drei gute Gründe für die Todesursachenermittlung im Zusammenhang mit Corona-Impfungen, so Becker, der als ersten den ethischen Aspekt anführte.

"Es ist ethisch ein absolutes Unding, dass ich sage, ich rette Leben und nehme dafür in Kauf, dass der eine oder andere stirbt. In diese Richtung weist Karl Lauterbach. Das ist unerträglich."

Als Zweites sei es eine Frage des Rechtsfriedens, weil durch die fehlende Feststellung der genauen Todesumstände eine Sachverhaltslücke existiert. Daher könne er auch nicht auf den Staat warten, sondern übernehme selbst die Ermittlungen.

Drittens könne die Wissenschaft nicht darauf verzichten, lückenlos und detailliert die zugehörigen Zusammenhänge zu erforschen. Seine Kooperation mit dem Pathologieprofessor Arne Burkhardt habe hier bereits glänzende Zwischenergebnisse sowie Erkenntnisse für das weitere Vorgehen geliefert. Allerdings gebe es auch Ernüchterndes.

"Die Rechtsmedizin ist durchgehend nicht mit den entsprechenden sachlichen und persönlichen Mitteln ausgestattet. Sie ermittelt auch in eine ganz andere Richtung, nämlich gewaltsamen Tod."

So fehle es tatsächlich am Wissen, zum Beispiel mit geeigneten Verfahren auf die Spike-Proteine hin zu untersuchen.

"Da erhalte ich einfach die Rückmeldung: 'Machen wir nicht, haben wir noch nie gemacht, können wir auch nicht.' (...) Die klinischen Pathologien können es ebenfalls nicht."

Das von Prof. Burkhardt erstellte Untersuchungsprogramm sei mangels Kapazitäten und Wissen in diesen Einrichtungen nicht durchführbar. Gerade die pathologischen Institute seien bei der Mittelzuwendung schon immer stiefmütterlich behandelt worden, was sich im Zuge der Ökonomisierungen und Einsparungen im Gesundheitswesen während der zurückliegenden Jahre noch verschlimmert habe. Dafür organisieren sie andere Möglichkeiten, so Becker.

"Wir können uns die Gestaltungs- und Untersuchungshoheit selbst erobern. Es müssen nicht die Erben, sondern es können Angehörige sein, die eine Todesursachenermittlung mit uns starten. Dann können wir das entsprechende Knowhow unter Begleitung von Prof. Burkhardt zur Verfügung stellen. Und wir nehmen mit einem Institut in der Schweiz Kontakt auf. (...) Das hat wissenschaftlich veröffentlicht entsprechend analoge Studien vorgestellt. Dann brauchen wir die deutschen Institute gar nicht mehr mit neuem Wissen zu speisen und würden die Feinuntersuchungen dort machen."

Jeder Einzelne könne unabhängig von der Staatsanwaltschaft, die ohnehin kaum tätig werde und zudem fachlich nicht kompetent genug sei, diese pathologischen Untersuchungen selbst initiieren und so durchführen lassen, dass die relevanten thrombotischen Ereignisse und andere Parameter tatsächlich ermittelt werden. Das sei die Kernbotschaft. Dafür arbeiteten sie tatsächlich eng mit Wissenschaftlern zusammen, deren Namen er hier in der Öffentlichkeit nicht nennen möchte. Sie seien auf einem guten Weg, würden jedoch auch beobachtet.

Der Ausschuss machte erneut auf den Bevölkerungsschutz als eine ureigene Aufgabe des Staates aufmerksam, die durch die mangelnde Ursachenaufklärung mittels Obduktionen und damit dem Unterbleiben etwaiger sich daraus ergebender spezifischer Vorsorgemaßnahmen sowohl bei den sogenannten Corona-Toten als auch bei den Impfopfern von den verantwortlichen Stellen nicht erfüllt wird. Es sei daher wichtig, sich selbst zu ermächtigen und die diesbezüglichen Informationen so schnell wie möglich zu beschaffen.

"Das ganze inzwischen gekidnappte System ist doch darauf angelegt, das zu untersuchen. Welchen Grund hätte man sonst, Register zu haben, wo die Impfnebenwirkungen gemeldet werden? Also will man doch wissen, was los ist. Nur haben die Leute, die das System gekapert haben, im Moment die Lufthoheit und versuchen, alles zu tun, um das zu verhindern."

Sogar auf konkrete Strafanzeigen, wie sie vom Ausschuss selbst angesichts der Vorgänge in einem Berliner Altenheim mit zahlreichen Todesfällen nach Impfungen gestellt wurden, reagierten die zuständigen Ermittlungsbehörden ablehnend.

"Faktisch sagen die Staatsanwaltschaften, wir ermitteln erst, wenn uns der Mörder sagt, dass er jemanden ermordet hat."

"Genau – mit der Spritze im Arm", fügte Becker hinzu und bekräftigte die Notwendigkeit der Selbsthilfe, weil von den Behörden realistischerweise kein Tätigwerden zu erwarten ist. Es sei ein systemischer Fehler, weil bereits die Totenscheine keine Nachfragen zu möglichen Impfzusammenhängen vorsähen. Laut Berichten von Leichenschauärzten werde dies vollkommen vernachlässigt, obwohl eine gesetzliche Meldepflicht besteht.

"Es wird aber gar nicht gemeldet, weil ja gar nicht danach gefragt wird. (...) Wir müssen wirklich realistisch werden, nüchtern arbeiten, mit den Sachmitteln und Methoden, die wir haben. Und dann, denke ich, können wir die Täter stellen."

FAZIT UND AUSBLICK

Becker zufolge fehlt der politische Wille zur Aufklärung. Sie hätten zahlreiche Anzeigen mit wissenschaftlichen Belegen erstattet und seien dabei mit hochrangiger Expertise auf dem formalen Niveau des RKI-Präsidenten und Veterinärmediziners Prof. Lothar Wieler unterstützt worden, unter anderem mit dem Kernargument bei Impfbehandlungen:

"In eine epidemische Lage darfst du nie hineinimpfen. Das kommt aus der Veterinärmedizin. Das ist ein Skandal. Der Kollege Wieler, der diesem Institut vorsitzt, der hätte das natürlich wissen müssen. Das weiß jeder Student."

Diese Information und deren Bestätigung in der wissenschaftlichen Literatur hätten zu ihren entsprechend umfangreichen und fundierten Anzeigen geführt. In einem Fall sei sie innerhalb eines Tages abgelehnt worden. Da eine mögliche Strafvereitelung im Amt nicht so schnell verjähre, werde man dies zu gegebener Zeit verfolgen, wenn die gegenwärtigen Auseinandersetzungen am Boden des Geschehens es erlauben.

Die nachfolgend vorgesehene Befragung des Pathologen Prof. Burkhardt musste wegen technischer Probleme auf die 56. Sitzung verschoben werden.

Im Anschluss an die Anhörung zeigte der Ausschuss ein weiterführendes und vorab aufgezeichnetes Gespräch mit dem Epidemiologen Dr. Knut Wittkowski, an dem auch Wodarg teilnahm.

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