Europa

Peinliche Sicherheitspanne der Briten: Streng geheime Dokumente im Müllcontainer gefunden

Im Müllcontainer auf einem Parkplatz im Norden der britischen Hauptstadt London wurde ein ungewöhnlicher Fund gemacht. Statt den zu erwartenden Abfall entdeckte ein Passant Tausende streng geheime Dokumente der militärischen Forschungseinrichtung Porton Down.
Peinliche Sicherheitspanne der Briten: Streng geheime Dokumente im Müllcontainer gefundenQuelle: AFP © Niklas Halle´n

Tausende Seiten hochsensibler Personaldaten von Wachmännern, die von den frühen 1980er-Jahren bis 2017 in der militärischen Forschungseinrichtung Porton Down gearbeitet haben, wurden auf diese Weise entsorgt. Andere Dokumente enthielten sogar Passwörter zu Computersystemen der Einrichtung und Angaben über die speziellen Sicherheitsvorkehrungen von Wachmännern, die den Außenbereich der Anlage überwachen.

Ein Geheimdienstmitarbeiter bezeichnete die gefundenen Dokumente als "Traum eines Terroristen", während ein ehemaliger Polizist, der mit der militärischen Forschungseinrichtung zu tun hatte, meinte:

Das hätte einhundertprozentig katastrophal enden können. Irgendjemand hat irgendwo seinen Job nicht gemacht. Was hätte passieren können, ist viel schlimmer als das, was passiert ist.

Wie diese Dokumente aus Porton Down gebracht und weshalb sie in einen Müllcontainer in einer Gegend geworfen wurden, von der man weiß, dass dort Obdachlose nach verwertbaren Dingen suchen, ist nicht bekannt. Der Mann, der diesen ungewöhnlichen Fund gemacht hatte, informierte nicht etwa die Polizei, sondern die Zeitung The Daily Star. Unterdessen leitete das Verteidigungsministerium eine Untersuchung dieser Sicherheitspanne ein.

Diese Forschungseinrichtung in der Nähe von Salisbury geriet im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen, als der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia in Salisbury zum Ziel eines Anschlags mit Nervengift wurden. Beide haben den Anschlag überlebt, allerdings kam eine 44-jährige Frau in der nahegelegenen Stadt Amesbury ums Leben, nachdem sie in Kontakt mit dem tödlichen Nervengift Nowitschok kam. Russland wurde dabei umgehend an den Pranger gestellt und als Drahtzieher des Anschlags verurteilt. Porton Down führte die Untersuchungen zu diesen Vorfällen durch.

Mehr zum ThemaDie Vergiftung der Skripals - Motive, Plausibilitäten und gezielte Irreführung (Teil 1)

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team