Europa

NATO-Manöver "Swift Response": USA entsenden zehn Erdkampfflugzeuge Thunderbolt A-10 nach Osteuropa

Vor dem Hintergrund eines NATO-Großmanövers unter Führung der US-Armee in Osteuropa haben die USA zehn Erdkampfflugzeuge des Typs Thunderbolt A-10C hierher verlegt. Die Kampfjets werden als Luftunterstützung auch zur Bekämpfung von Panzern eingesetzt.
NATO-Manöver "Swift Response": USA entsenden zehn Erdkampfflugzeuge Thunderbolt A-10 nach OsteuropaQuelle: Gettyimages.ru © HIGH-G Productions/Stocktrek Images

Wenige Tage nach Beginn des Großmanövers "Swift Response", haben die USA zehn strahlgetriebene Erdkampfflugzeuge vom Typ Thunderbolt A-10C nach Osteuropa verlegt. Die zum Einsatz gegen Bodenziele, insbesondere zur Bekämpfung gepanzerter Fahrzeuge vorgesehenen Kampflugzeuge der US-Nationalgarde kämen aus dem US-Bundesstaat Maryland nach Osteuropa, teilte die US-Luftwaffe am Freitag mit.

Diese sogenannten "Warzenschweine" wurden demnach nach Europa entsandt, um bei der "Swift Response"-Übung der US-Truppen in Osteuropa mitzuwirken. Bei dem Manöver handelt es sich um eine alljährlich stattfindende multinationale Luftlandeübung der US-Armee, an der auch viele weitere NATO-Streitkräfte teilnehmen. Das Manöver soll noch bis zum 20. Mai andauern und überwiegend in Osteuropa stattfinden. 

An dieser diesjährigen Übung "Swift Response" (neben dem zeitgleich stattfindenden Manöver "Defender Europe 2022") nehmen insgesamt etwa 9.000 Soldaten aus 17 NATO-Staaten teil, darunter etwa 2.700 US-Soldaten und -Flugzeuge. Vier der zehn Kampfflugzeuge seien am Freitag nach Angaben der US-Luftwaffe von Island nach Norwegen geflogen, während die übrigen sechs am Samstag zur Mitwirkung bei den Übungen nach Nordmazedonien fliegen sollten.

Zusätzlich zu den Flügen nach Norwegen und Nordmazedonien sollen "die A-10-Flugzeuge an vorgeschobene Einsatzorte in Nordmazedonien, Lettland, Litauen, Estland und Polen verlegt werden, um dort ihre Fähigkeiten einzusetzen", heißt es in der Mitteilung der US-Luftwaffe.

Die A-10 ist das wichtigste Luftunterstützungsflugzeug der US-Luftstreitkräfte im Tiefflug und das erste Flugzeug der Luftwaffe, das speziell für die Luftunterstützung von Bodentruppen vor bald 50 Jahren in der ersten Variante entwickelt und in einer Vielzahl von Kampfeinsätzen genutzt und seitdem auch mehrfach Modernisierungszyklen unterzogen wurde. Es ist auch nicht das erste Mal, dass diese Kampfjets im Baltikum zum Einsatz kommen. Die A10 wird sogar nahezu regelmäßig in Estland eingesetzt, da die estnische Luftwaffe über kein Flugzeug verfügt, das für die bodennahe Luftunterstützung ausgelegt ist. Daher ist das baltische Land darauf angewiesen, gewisse Übungen mit Hilfe der amerikanischen Flugzeuge durchzuführen.

Nach Angaben der US-Luftwaffe soll die zweiwöchige Übung, an der die Kampfjets beteiligt sind, "die transatlantische Solidarität und die sicherheitspolitischen Verpflichtungen" der teilnehmenden Staaten zur "Verteidigung entlang der Ostflanke der NATO" demonstrieren.

Mehr zum Thema - Angehörige der US-Armee bilden ukrainische Soldaten in Deutschland aus

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team