Europa

Schwedische Premierministerin: "Vorgehen Russlands ist Angriff auf europäische Sicherheitsordnung"

Die schwedische Regierungschefin sieht Russland als alleinigen Verantwortlichen für die Entwicklungen in der Ukraine und das "menschliche Leid". Mit Verweis auf die derzeitige Situation, fordert die Chefin der Zentrumspartei den sofortigen Beitritt Schwedens zur NATO.
Schwedische Premierministerin: "Vorgehen Russlands ist Angriff auf europäische Sicherheitsordnung"Quelle: www.globallookpress.com © Marko Saavala / Tt

Die schwedische Premierministerin Magdalena Andersson reagiert auf die Entwicklungen in der Ukraine. Russland sei allein verantwortlich, schrieb sie am Donnerstagmorgen auf Twitter: 

"Schweden verurteilt die derzeitige Invasion Russlands in der Ukraine auf das Schärfste. Das Vorgehen Russlands ist auch ein Angriff auf die europäische Sicherheitsordnung. Sie wird mit einer vereinten und robusten Antwort in Solidarität mit der Ukraine beantwortet. Russland ist allein verantwortlich für das menschliche Leid." 

Die NATO spricht von einem fahrlässigen und nicht provozierten Angriff auf die Ukraine, der das Leben unzähliger Menschen gefährdet. Moskau dementiert und beteuert, dass bei den gezielten Angriffen keine Zivilisten zu Schaden kommen werden. 

In einer Erklärung seitens Jens Stoltenbergs heißt es: 

"Russland hat den Weg des Angriffs auf ein souveränes und unabhängiges Land gewählt."

Schweden ist bislang nur NATO-Gastland. Nach Aussagen des Generalsekretärs Jens Stoltenberg würde ein Betritt des skandinavischen Landes in nur einem Tag vonstattengehen. Die Chefin des Zentrumspartei (Centrumspartiet), Annie Lööf, forderte, dass Schweden dem Militärbündnis endlich beitritt: 

"Wir sehen, dass Schweden in dem Konflikt Stellung bezieht. Wir sollten keine Pufferzone zwischen einem aggressiven Russland und anderen westlichen Demokratien sein." 

Die regierenden Sozialdemokraten (Socialdemokraterna) sind bislang gegen den Beitritt. Sprechen sich jedoch für die Beteiligung an den "Friedenssicherungseinsätzen" der NATO-Einsätze aus. Die schwedische Linkspartei (Vänsterpartiet) besteht auf eine schwedische Sicherheits- und Verteidigungspolitik ohne Einfluss von außen. Die Schwedendemokraten (Sverigedemokraterna) fordert ein Referendum, welches über den Beitritt entscheidet. 

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