Europa

COVID-19: Dänemark macht sich frei

Ein europäisches Land nach dem anderen beendet das Corona-Notstandsregime. In unserem nördlichen Nachbarland Dänemark soll es zum 1. Februar beendet werden. So plant dies Gesundheitsminister Magnus Heunicke.

Dänemark wird voraussichtlich ab dem 1. Februar sämtliche Corona-Beschränkungen aufheben, mit Ausnahme der Einreisebestimmungen.

Nach Meldungen der dänischen Presse hat der Gesundheitsminister des Landes, Magnus Heunicke, in einem Brief die Fraktionen des dänischen Parlaments darüber informiert, dass die Regierung diesen Stichtag zum "Freedom Day" machen will. Die Epidemiekommission hatte dafür den 5. Februar vorgeschlagen.

"Ich möchte der Empfehlung der Epidemiekommission folgen, aber so, dass die Einstufung von COVID-19 als gesellschaftsbedrohende Erkrankung ab dem 1. Februar 2022 abgeschafft wird," schrieb Heunicke.

Die Einstufung von COVID-19 als "gesellschaftsbedrohende Erkrankung", das dänische Gegenstück zur deutschen "epidemischen Notlage von nationaler Tragweite", sollte am Mittwoch im Gesundheitsausschuss vorberaten und bereits am kommenden Freitag im Folketing aufgehoben werden.

Die Epidemiekommission hatte ihre Empfehlung damit begründet, dass mit Omikron die Belastung der Kliniken beherrschbar sei und auch bei hohen Infektionsraten keine Überlastung der Krankenhäuser durch eine zu hohe Zahl von Einweisungen drohe. In manchen Regionen werde sogar die Bereitschaft bereits reduziert.

Die anderen Parteien im dänischen Parlament haben bereits signalisiert, dass sie das Vorhaben unterstützen.

Bei der Einreise nach Dänemark werden noch für weitere vier Wochen die Test- und Isolationsbestimmungen bestehen bleiben. Alle Beschränkungen innerhalb Dänemarks, von Masken bis Ausgangsbeschränkungen, werden jedoch fallen.

Mehr zum ThemaWaren "wie hypnotisiert" – Dänische Zeitung entschuldigt sich für Corona-Berichterstattung

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team