Europa

Selenskij-Berater warnt Kreml: Krieg mit Kiew würde das "Ende Russlands" bedeuten

Ein Berater des ukrainischen Präsidenten sagte, Kiew arbeite an der Entwicklung von Langstreckenraketen, die Moskau erreichen könnten. Zudem warnte er, dass ein Angriff auf die Ukraine "das Ende der russischen Armee und das Ende der Russischen Föderation" bedeuten würde.
Selenskij-Berater warnt Kreml: Krieg mit Kiew würde das "Ende Russlands" bedeutenQuelle: AFP © SERGEI SUPINSKY

Der ukrainische Spitzenbeamte Alexei Arestowitsch hat den Kreml davor gewarnt, dass die Ukraine bald die Möglichkeit haben werde, die russische Hauptstadt mit eigenen Raketen zu beschießen. Kiew würde bereits an der Entwicklung von Langstreckenraketen arbeiten, die Moskau erreichen können, sagte er in einem Interview mit dem Fernsehsender Dom am Sonntag. "Putin wird sehen, dass in absehbarer Zeit ukrainische Raketen auf Moskau gerichtet werden, und zwar aus dem einfachen Grund, dass wir an einem Raketenprogramm arbeiten", so Arestowitsch.  

Ihm zufolge sei Russland über die Möglichkeiten der ukrainischen Armee informiert. Arestowitsch behauptet, die russischen Streitkräfte hätten dem Kreml bereits mitgeteilt, dass ein Angriff auf die Ukraine "das Ende der russischen Armee und der Russischen Föderation" bedeuten würde. Wenn Moskau Kiew mit einer Invasion und einer Expansion drohe, sei dies lediglich eine Irreführung. Im selben Interview sagte Arestowitsch, der Kreml habe die Annäherung zwischen der Ukraine und der NATO selbst provoziert.

In jüngster Zeit hatte die ukrainische Führung mehrfach über einen möglichen Krieg mit Russland gesprochen, obwohl Moskau darauf beharrt, dass es keinen Konflikt wünscht. Im vergangenen Monat behauptete der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, die Möglichkeit eines regulären Krieges mit Russland bestehe. Er beschuldigte Moskau, die Unabhängigkeit der Ukraine nicht zu respektieren.

Die britische Zeitung The Times hatte vergangene Woche berichtet, dass London derzeit Gespräche mit Kiew über Waffenverkäufe führt. Unter anderem soll es um hochmoderne Brimstone-Raketen gehen.

Mehr zum Thema - Ukraine will den Begriff "Großer Vaterländischer Krieg" aufgeben

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team