Europa

Um Lieferketten-Probleme zu übertünchen: Supermärkte in Großbritannien mit "Fake-Waren" bestückt

Großbritannien leidet seit Wochen unter Warenknappheit. Gründe sind der Mangel an Lastwagenfahrern aufgrund der Folgen der Corona-Krise, zudem der Brexit und die weltweit weiterhin anhaltende Lieferkettenproblematik. Das macht einige Geschäfte nun "erfinderisch".
Um Lieferketten-Probleme zu übertünchen: Supermärkte in Großbritannien mit "Fake-Waren" bestücktQuelle: www.globallookpress.com © Grant Falvey/Keystone Press Agency

Die anhaltende Warenknappheit in Großbritannien führte unter anderem zu leeren Regalen in den Supermärkten. Nun sind einige Geschäfte auf der Insel scheinbar besonders kreativ geworden, um den Mangel zumindest optisch zu übertünchen – in den Regalen finden Kunden nun zum Teil "Fake-Waren".

So trafen in mehreren Supermärkten überraschte Kunden auf Bilder von Obst und Gemüse – statt auf echtes Obst und Gemüse. Wenig verwunderlich, dass die Tricksereien der Supermärkte schnell ihren Weg in die Sozialen Medien fanden.

Gepostet werden auf Twitter unter anderem Bilder von Spargel oder auch Waschmittel– beziehungsweise den Fotografien davon im Regal. Laut der britischen Zeitung Guardian wurden viele der Fotos in Filialen der Supermarktkette Tesco geschossen.

Laut dem Guardian ist die Warenknappheit und der Versuch der Supermärkte, die leeren Regale zu übertünchen, kein regionales Problem. Fotos mit "Fake-Waren" wurden auch aus London, Milton Keynes, Cambridge und Fakenham gepostet.

Auf Anfrage der englischen Gratis-Zeitung Metro erklärte Tesco, die Bilder von frischen Lebensmitteln würden nur in ausgewählten größeren Filialen verwendet, wenn zusätzlicher Platz in den Regalen vorhanden sei. Die Handelskette bestand trotz der "Fake-Waren" darauf, dass die Gesamtverfügbarkeit nach wie vor hoch sei.

Mehr zum ThemaChina warnt: Weltweite Chip-Knappheit wird wohl erst in zwei bis drei Jahren überwunden sein

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion

<