Europa

Referendum zur Ehe für homosexuelle Paare: Schweiz sagt Ja

Am Sonntag hat die Schweiz über die Zulassung der gleichgeschlechtliche Ehe abgestimmt. Etwa zwei Drittel der Stimmbevölkerung sagten Ja zur Ehe für homosexuelle Paare. Jetzt dürfen sie gemeinsam Kinder adoptieren und lesbische Ehepaare erhalten Zugang zur Samenspende.
Referendum zur Ehe für homosexuelle Paare: Schweiz sagt JaQuelle: AFP © Fabrice Coffrini

Am Sonntag hat die Schweiz bei einem Referendum über die gleichgeschlechtliche Ehe abgestimmt. Über 64 Prozent der Stimmbevölkerung unterstützte dabei die Ehe für alle.

Seit 2004 durften gleichgeschlechtliche Paare in der Schweiz eine eingetragene Partnerschaft eingehen. Unter anderem verlieh diese Form der Lebenspartnerschaft ihnen das Recht auf einen Anteil am Erbe des Partners oder an der Altersrente. Seit 2018 dürfen gleichgeschlechtliche Paare zudem das Kind des Partners oder der Partnerin adoptieren.

Mit der Ehe für alle können jetzt schwule und lesbische Paare auch gemeinsam Kinder adoptieren. Lesbische Ehepaare erhalten wiederum Zugang zur Samenspende. Beide Frauen werden in diesem Fall ab der Geburt des Kindes als Mütter anerkannt. Ausländische Ehepartner können jetzt mit einer schnelleren und kostengünstigeren Einbürgerung rechnen.

Damit verbleiben auf der Liste der westeuropäischen Länder, wo gleichgeschlechtliche Paare nicht heiraten dürfen, noch Italien, Griechenland und Liechtenstein.

Außerdem stimmte das schweizerische Stimmvolk am Sonntag über eine stärkere Besteuerung hoher Kapitaleinkommen ab. Diese Initiative fand allerdings keine Mehrheit.

Mehr zum Thema - Wegen drohendem Verlust von EU-Hilfen: Erste polnische Region widerruft Anti-LGBT-Resolution

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team