Europa

Eurostat: Russland war im ersten Halbjahr drittgrößter Exporteur in die EU

Der globale Handel nimmt wieder Fahrt auf. Daten der EU-Statistikbehörde zeigen jedenfalls, dass die Importe und Exporte der Europäischen Union im Vergleich zum Vorjahr deutlich gewachsen sind. Russland kletterte trotz Sanktionen auf den dritten Platz der Exporteure in die EU.
Eurostat: Russland war im ersten Halbjahr drittgrößter Exporteur in die EUQuelle: Reuters © Ints Kalnins

Russland exportierte im ersten Halbjahr 2021 Waren im Wert von 67,4 Milliarden Euro in die Länder der Europäischen Union. Damit liegt das Land auf Platz drei der Liste der größten Handelspartner,  die in diesen Staatenbund von Europa exportieren, wie Daten der Statistikbehörde Eurostat zeigen.

Das Volumen der russischen Exporte in die EU ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 35,6 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020 angestiegen.

China und die Vereinigten Staaten sind ebenfalls unter den Top drei, mit Waren im Wert von 209 Milliarden Euro beziehungsweise 110 Milliarden Euro, die im Berichtszeitraum in die EU-Staaten exportiert wurden. Das Gesamtvolumen der europäischen Importe wuchs um etwa 14 Prozent.

Der Anteil der Ausfuhren aus Europa nach Russland erhöhte sich auf rund 42,7 Milliarden Euro, was einem Anstieg um 13 Prozent gegenüber den Vorjahreszahlen entspricht. Die größten Importeure von Waren aus der EU waren zwischen Januar und Juni 2021 die Vereinigten Staaten (191,1 Milliarden Euro), das Vereinigte Königreich (135,5 Milliarden Euro), China (112,6 Milliarden Euro) und die Schweiz (77 Milliarden Euro).

Das Gesamtvolumen der von Staaten innerhalb der Europäischen Union in der ersten Jahreshälfte exportierten Waren belief sich auf einen Wert von 1,048 Billionen Euro, also fast 14 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Mehr zum Thema - Deutsch-russisches Handelsabkommen vor 100 Jahren unterzeichnet

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team