
Trotz vollständiger Impfung: Britischer Gesundheitsminister mit positivem Corona-Test
Der britische Gesundheitsminister Sajid Javid ist trotz vollständiger Impfung positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte Javid am Samstag in einer Videobotschaft auf Twitter mit. Er habe sich etwas angeschlagen gefühlt und dann einen Antigen-Test gemacht – der habe sich als positiv erwiesen. Nun warte er auf das Ergebnis eines PCR-Tests.
Javid, der erst seit dem Rücktritt seines Vorgängers Matt Hancock am 26. Juni das Amt des Gesundheitsministers bekleidet, nutzte die Gelegenheit, um trotz seines positiven Tests für die Corona-Impfungen zu werben. Er erklärte:
"Ich bin dankbar, dass ich zwei Impfdosen bekommen habe, und bisher sind meine Symptome sehr mild. Seht zu, dass ihr euch impfen lasst, wenn ihr das nicht längst getan habt."
This morning I tested positive for Covid. I’m waiting for my PCR result, but thankfully I have had my jabs and symptoms are mild.Please make sure you come forward for your vaccine if you haven’t already. pic.twitter.com/NJYMg2VGzT
— Sajid Javid (@sajidjavid) July 17, 2021

Nach Angaben der dpa steigt in Großbritannien die Zahl der positiven Corona-Befunde seit Wochen "wieder massiv an". Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut den britischen Behörden derzeit bei 345 (Stand: 16. Juli). Am Freitag wurden knapp 52.000 neue positive Corona-Befunde gezählt. In Großbritannien haben bereits knapp 88 Prozent der erwachsenen Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten. 67,5 Prozent der erwachsenen Bevölkerung sind vollständig geimpft.
Zurückgeführt wird der Anstieg der positiven Corona-Befunde auf die Ausbreitung der sogenannten Delta-Variante – trotz der hohen Impfquote in Großbritannien. Ähnliche Beobachtungen lassen sich neben Großbritannien auch in anderen europäischen Staaten machen, etwa in den Niederlanden oder in Malta. In diesen Ländern mit den höchsten europäischen Impfquoten stiegen die positiven Befunde der Delta-Variante des Coronavirus deutlich stärker an als in anderen europäischen Ländern mit niedrigerer Impfquote.
Etwas sehr, sehr seltsames passiert gerade in Europa.Im Sommer nähern sich viele Länder ihrem Impfziel und sahen sich für die nun dominierende „Delta“-Mutation gerüstet.Stattdessen erleben sie explosive Wellen.Die 15 Länder, die beim Impfen trödeln, haben nach wie vor Ruhe. pic.twitter.com/ORerrZStLo
— Corona Realism 🟢 (@holmenkollin) July 16, 2021
Der deutsche Auslandssender Deutsche Welle (DW) fragte Ende Juni: "Schützen die Corona-Impfstoffe gegen die Delta-Variante?" Er antwortet, dass die BioNTech- und AstraZeneca-Impfstoffe "vor einem schweren Verlauf mit der Delta-Variante" schützten. Die Schutzwirkung sei aber "geringer als gegen den Wildtyp und minimal geringer als gegen die Alpha-Variante" (ehemals britische Variante). Laut ersten Studienergebnisse sollen die Impfstoffe auch vor einer "möglichen Infektion" schützen – aber eingeschränkter. Die DW argumentiert dennoch überzeugt, dass "eine vollständige Impfung weiterhin stark vor dieser Variante schützt".
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