Europa

Selenskij: Treffen mit Putin findet statt – Details noch unklar

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat sich zu einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen bereit gezeigt. Er fügte hinzu, dass ihm das Treffen mit Wladimir Putin an sich wichtig sei. Wo genau es stattfinde, sei nebensächlich.
Selenskij: Treffen mit Putin findet statt – Details noch unklarQuelle: AFP © AFP PHOTO / UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE / HANDOUT

Wladimir Selenskij sagte am Montag, er habe den Leiter seines Büros Andrei Jarmak beauftragt, ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu organisieren. "Ich habe bereits den Leiter des Präsidialamtes beauftragt, die Administration von Präsident Putin zu kontaktieren, damit sie sich koordinieren und das Datum sowie den Ort bestimmen, an dem wir uns treffen könnten", sagte er zu Journalisten. Der 43-Jährige fügte hinzu, dass ihm der Inhalt des Treffens und nicht der Ort wichtig sei.

Vor dem Hintergrund der angespannten Situation in der Ostukraine hatte Selenskij dem russischen Präsidenten zuvor ein Treffen im Konfliktgebiet Donbass vorgeschlagen. Wladimir Putin erklärte sich zu einem Gespräch bereit – allerdings nicht in der Ostukraine, sondern in der russischen Hauptstadt. "Wir empfangen den Präsidenten der Ukraine zu jeder für ihn angenehmen Zeit in Moskau", sagte Putin vergangene Woche. Sollte Selenskij die Probleme im Donbass besprechen wollen, müsse er sich allerdings mit den Führern der ostukrainischen Separatistengebiete Luhansk und Donezk treffen, betonte Putin damals.

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte am Montagnachmittag der Nachrichtenagentur TASS, dass noch keine Details des bevorstehenden Treffens vorlägen.

Mehr zum Thema - Kreml über Treffen zwischen Putin und Selenskij: Krim-Frage ist nicht verhandelbar

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team