Europa

Brasilianische Coronavirus-Variante in Salzburg nachgewiesen – Quarantänemaßnahmen verstärkt

Die neue Coronavirus-Variante P.2 aus Brasilien ist mittlerweile in Salzburg/Österreich bestätigt worden. Deshalb werden sämtliche Quarantänemaßnahmen verschärft. Bislang traten jedoch keine weiteren Verdachtsfälle auf, teilte die Salzburger Landesverwaltung mit.
Brasilianische Coronavirus-Variante in Salzburg nachgewiesen – Quarantänemaßnahmen verstärktQuelle: Gettyimages.ru

Die neue brasilianische Coronavirus-Variante P.2 ist in Österreich angekommen und in Salzburg nachgewiesen worden. Der Mann, bei dem die Mutation bestätigt wurde, war bereits seit einigen Wochen infiziert. Ende Februar ergab das Vorscreening Hinweise auf die brasilianische Virus-Mutation. Nun wurde diese Vermutung bestätigt, und sowohl der Mann als auch seine Kontaktpersonen müssen in die Quarantäne, auch wenn dank der rechtzeitigen Maßnahmen die Ausbreitung der Mutation bisher eingedämmt werden konnte. Bislang ist nicht klar, wo und wie sich der Mann anstecken konnte, da er – laut dem Landessprecher Franz Wieser – weder im Urlaub noch sonstig auswärts unterwegs war.

Mittlerweile betonte Hans Georg Mustafa vom Labor medilab (in welchem der Fall entdeckt wurde), worin die Gefahr des mutierten Coronavirus P.2 besteht:

"Auch nach einer durchgemachten Infektion gibt es bei dieser Variante die Möglichkeit, sich noch einmal anzustecken. Noch nicht ausreichend geklärt ist zudem, wie wirksam die verschiedenen Impfstoffe in Bezug auf diese Mutationen sind."

Während der eine akute Fall der brasilianischen Variante erfolgreich eingegrenzt wurde, ist der Anteil der britischen Variante stark gewachsen, was seinerseits zu Verstärkungen der gesundheitlichen Maßnahmen führte, wie etwa die Verlängerung der Quarantänedauer von 10 auf 14 Tage.

Bisher gab es in Österreich insgesamt 479.391 Corona-Fälle. Zum Stand 9. März 2021 sind österreichweit 8.757 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben und 447.041 mittlerweile wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.611 Personen aufgrund des Coronavirus in Krankenhausbehandlung. Davon müssen 338 auf Intensivstationen betreut werden.

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