Europa

Putin und Kurz besprechen Lieferung und Produktion von Sputnik V

Der russische Präsident Wladimir Putin und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz besprachen in einem Telefongespräch die Lieferung des Corona-Impfstoffes Sputnik V in die Alpenrepublik sowie die gemeinsame Produktion des Medikamentes.
Putin und Kurz besprechen Lieferung und Produktion von Sputnik VQuelle: AFP © ALEXEI DRUZHININ

Wie der Kreml-Pressedienst am Freitag berichtete, hatte das Gespräch auf Initiative der österreichischen Seite stattgefunden. Ferner hieß es:

"Die Probleme im Kampf gegen die Ausbreitung der Coronavirus-Infektion wurden ausführlich erörtert, einschließlich der Möglichkeit, den russischen Sputnik-V-Impfstoff nach Österreich zu liefern und seine gemeinsame Produktion aufzubauen."

Man habe in diesem Zusammenhang weitere enge Kontakte zwischen den zuständigen Abteilungen der beiden Länder vereinbart, heißt es auf der Kreml-Homepage.

Der österreichische Bundeskanzler hatte die Europäische Arzneimittel-Agentur bereits Anfang Februar aufgefordert, die Zulassung von Sputnik V zu prüfen. Bei der Zulassung von Impfstoffen dürfe es keine "geopolitischen Tabus" geben, hatte Kurz damals getwittert. "Es geht doch darum, schnell möglichst viel sicheren Impfstoff zu bekommen – egal, von wem er entwickelt worden ist", hatte der ÖVP-Politiker in einem Interview mit der Welt am Sonntag gesagt.

Mehr zum Thema - Warum lockert Österreich? – Laut Kanzler Kurz hat Lockdown nach sechs Wochen "Wirkung verloren"

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team