Europa

Studie über Impfstoffkombination aus Sputnik V und AstraZeneca gestartet

Russische und britische Wissenschaftler haben aus dem russischen Sputnik V und dem britischen AstraZeneca-Vakzin einen kombinierten Impfstoff hergestellt. Laut einer Ankündigung der russischen Forscher auf Twitter wurden klinische Studien des neuen Impfstoffs gestartet.
Studie über Impfstoffkombination aus Sputnik V und AstraZeneca gestartetQuelle: Reuters © Agustin Marcarian

Die klinischen Studien über einen kombinierten COVID-19-Impfstoff aus dem russischen Sputnik V und dem Vakzin des britischen Pharmaunternehmens AstraZeneca haben begonnen. Dies teilte das Entwicklerteam auf dem offiziellen Twitter-Konto des russischen Impfstoffs mit. In der entsprechenden Erklärung heißt es dazu:

"Durch die Verwendung des Sputnik V-Impfstoffs als zweite Komponente für den AZ-Impfstoff entfällt die Notwendigkeit, drei Monate auf eine zweite Impfung zu warten. Klinische Studien zu diesem Ansatz haben bereits begonnen."

Bereits Ende November 2020 hatten die Entwickler von Sputnik V die Idee, eine Behandlung auszuprobieren, die das AstraZeneca-Vakzin und den russischen COVID-19-Impfstoff kombiniert. AstraZeneca nahm das Angebot der russischen Forscher über eine gemeinsame Entwicklungsarbeit an. Im Rahmen dieser Kooperation wurde eine neue Impfstoffkombination geschaffen.

Alexander Ginzburg, Direktor des Gamaleja-Instituts für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau, kündigte die Kombination aus Sputnik V und AstraZeneca Ende Dezember an. Er erklärte:

"Der Impfstoff wird eine geimpfte Person offensichtlich nicht für drei oder vier Monate schützen, sondern für mindestens zwei Jahre, obwohl natürlich zusätzliche Arbeit nötig sein wird, um dies experimentell zu beweisen."

Mehr zum Thema - The Lancet veröffentlicht Daten zur Phase-III-Studie über Sputnik V: Über 91 Prozent Wirksamkeit

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion