Nahost

Russiches Verteidigungsministerium: Russischer Soldat bei Explosion im syrischen Homs getötet

Während einer Erkundungsmission der russischen Militärpolizei ist ein russischer Soldat ums Leben gekommen. Eine am Straßenrand angebrachte Bombe zerstörte ein Fahrzeug, der darin befindliche Soldat wurde tödlich verletzt.
Russiches Verteidigungsministerium: Russischer Soldat bei Explosion im syrischen Homs getötetQuelle: Sputnik © Michail Alaeddin

In der syrischen Provinz Homs ist ein russischer Soldat durch einen improvisierten Sprengsatz getötet worden. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium am Donnerstag mit. In einer Erklärung hieß es:

"Die russische Militärpolizei erkundete am 9. September den Weg eines humanitären Konvois in der syrischen Provinz Homs, als eine Bombe am Straßenrand explodierte."

Der Soldat befand sich in dem Fahrzeug, das von der Explosion erfasst wurde. Er erlitt schwere Verletzungen und erlag später trotz schneller medizinischer Hilfe seinen Verletzungen.

Nur einen Tag zuvor wurden sieben syrische Soldaten bei einem ähnlichen Bombenanschlag an einer Straße in der südlichen syrischen Provinz Deraa getötet. Zuvor war die syrische Armee in die letzte Militanten-Hochburg im Süden Syriens, die Stadt Deraa-al-Bayad, eingedrungen. Medienberichten zufolge weigerten sich dort mehrere Kämpfer, die Waffen niederzulegen. Hiermit brachen sie eine Vereinbarung mit der Regierung in Damaskus, die es ihnen ermöglichen sollte, das Gebiet zu verlassen.

Russland hat seine Anti-Terror-Operation auf Ersuchen der syrischen Regierung im Jahr 2015 eingeleitet. Seit dem Jahr 2011 befindet sich das Land in einem Bürgerkrieg, in dem Damaskus gegen Terrororganisationen wie den Islamischen Staat und Al-Qaida sowie verschiedene weitere militante Gruppen kämpft.

Im Jahr 2017 erklärte Moskau, dass der Islamische Staat in Syrien besiegt sei. Seitdem hat Russland seine Truppen schrittweise abgezogen. Die russische Militärpolizei bleibt weiterhin vor Ort, wo sie die Wege für humanitäre Konvois auskundschaftet und mehrere Routen patrouilliert, unter anderem an der sogenannten Kontaktlinie in der nördlichen Provinz Idlib an der Grenze zur Türkei. Teile der Provinz werden noch immer von militanten islamistischen Gruppen kontrolliert, die gegen die syrische Regierung von Präsident Baschar al-Assad kämpfen.

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