Iran startet Produktion auf riesigem Offshore-Ölfeld
Die Iranian Offshore Oil Company (IOOC) hat bekannt gegeben, dass sie das erste Öl aus dem Asmari-Reservoir des Abuzar-Ölfeldes, das sich südwestlich der Insel Kharg im Persischen Golf befindet, gefördert habe.
Dieses Reservoir könnte zwischen 6.000 und 10.000 Barrel Rohöl pro Tag hervorbringen, wenn fünf bis acht Bohrungen durchgeführt werden, erklärte Javad Rostami, Leiter der Petroleum Engineering Abteilung bei IOOC. Er fügte hinzu, dass die Erschließung des Abuzar-Ölfeldes sich bisher auf die Reservoirs Ghar, Bergen und Dammam konzentriere.
Nach Angaben der Teheran Times wurden auf dem Abuzar-Ölfeld bisher insgesamt 107 Ölquellen gebohrt, von denen 90 noch in Betrieb sind. Die restlichen Bohrlöcher sind entweder aufgrund technischer Probleme stillgelegt oder wurden erschöpft.
In den vergangenen Monaten hat Iran die Rohölproduktion in Erwartung einer möglichen Aufhebung der US-Sanktionen gegen seine Ölexporte hochgefahren, für den Fall, dass die laufenden Gespräche zu einer Einigung über eine Rückkehr Irans zum sogenannten Atomabkommen führen.
Im vergangenen Monat sagte der iranische Ölminister Bijan Zanganeh, dass die Islamische Republik ihre Rohölproduktion auf bis zu 6,5 Millionen Barrel pro Tag steigern könnte, falls die US-Sanktionen gegen die iranische Ölindustrie aufgehoben werden. Derzeit fördert Iran etwa 2,5 Millionen Barrel täglich. Das Land produzierte zuletzt in den frühen 1970er-Jahren nahe der Marke von sechs Millionen Barrel pro Tag.
Unterdessen wurden die Gespräche in Wien fortgesetzt, während Teheran am Freitag einen neuen Präsidenten wählte. Europäische Diplomaten sagten der Nachrichtenagentur AP am Sonntag, dass weitere Fortschritte in den Verhandlungen gemacht worden seien. Man sei näher an einer Einigung, jedoch noch nicht am Ziel.
Gleichzeitig begrüßte der neu gewählte iranische Präsident Ebrahim Raissi den Fortschritt bei den Gesprächen und betonte, dass diese sich nicht in die Länge ziehen sollten. Er hob hervor, dass die Verhandlungen die nationalen Interessen Irans wahren sollten.
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