Israel beschießt Syrien nach angeblichen Raketenangriff nahe der geheimen Nuklearanlage Dimona

Nach den Angaben der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) ist Israel von Syrien aus mit einer Rakete beschossen worden. In der israelischen südlichen Provinz Negev nahe der geheimen Nuklearanlage Dimona ertönten Sirenen, wie die IDF bestätigten. Eine Boden-Luft-Rakete sei aus syrischem Gebiet auf einen israelischen Kampfjet abgefeuert worden. Als Reaktion darauf sei ein Gegenangriff erfolgt, hieß es in dem Tweet.
BREAKING: A surface-to-air missile was fired from Syria to Israel’s southern Negev.In response, we struck the battery from which the missile was launched and additional surface-to-air batteries in Syria.
— Israel Defense Forces (@IDF) April 22, 2021
Israel dementierte Spekulationen, dass die Dimona-Kernkraftanlage das Ziel des Raketenangriffs gewesen sei. Dem IDF-Sprecher Hidai Zilbermann zufolge sollte die Rakete keinen bestimmten Ort am Boden treffen.
Der israelische "Gegenangriff" zielte auf den Ort ad-Dumair ab, etwa 40 Kilometer von der syrischen Hauptstadt Damaskus entfernt, berichtete die Syrian Arab News Agency (SANA) am frühen Donnerstagmorgen. Laut einem Militärsprecher soll die Luftverteidigung des Landes "die meisten feindlichen Raketen" abgefangen haben. Bei dem Angriff seien jedoch vier Soldaten verwundet worden und Sachschäden entstanden.
Israelische Kampfflugzeuge greifen regelmäßig und völkerrechtswidrig Ziele auf syrischem Territorium an. Nach offiziellen Angaben sind angebliche iranische Stellungen das Ziel der Luftangriffe. Teheran unterstützt Damaskus im Kampf gegen den Islamischen Staat sowie gegen die von westlichen Staaten unterstützten islamistisch-geprägten Rebellenmilizen.
Mehr zum Thema - Iran macht Israel für mutmaßlichen Cyberangriff in Natanz verantwortlich
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.