Nahost

Israel: 75-Jähriger stirbt wenige Stunden nach Corona-Impfung

Ein 75-jähriger israelischer Bürger wurde am Montag gegen Corona geimpft und starb wenige Stunden später an einem Herzinfarkt in seinem Haus. Bislang gäbe es keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem Tod und dem Vakzin, so das Gesundheitsministerium des Landes.
Israel: 75-Jähriger stirbt wenige Stunden nach Corona-ImpfungQuelle: AFP © GIL COHEN-MAGEN

Berichten zufolge wurde der Mann gegen 8:30 Uhr am Montag geimpft. Er blieb noch kurz im Krankenhaus – um sicherzustellen, dass er keine Nebenwirkungen hatte – und verließ dann die Klinik. Mit welchem ​​Impstoff der Betroffene geimpft wurde, wird nicht erwähnt. Der Mann lebte in der Stadt Bet She'an im Norden des Landes und hatte nach Angaben des Gesundheitsministeriums an Herzkrankheiten sowie einer Krebserkrankung gelitten. Er soll in der Vergangenheit mehrere Herzinfarkte gehabt haben.

Vorläufige Untersuchungen zeigten keinen Zusammenhang zwischen dem Vakzin und dem Ableben des Mannes, sagte Chezy Levy, Generaldirektor des Gesundheitsministeriums. Die Todesursache werde jedoch weiterhin ermittelt. Levy sprach den Angehörigen des Mannes sein Beileid aus.

Der österreichische Biologe und Buchautor Clemens G. Arvay schrieb in diesem Zusammenhang auf Facebook: "Der 75-Jährige ist natürlich, wie schon von Wieler vom RKI antizipiert, MIT der Impfung, die er wenige Stunden zuvor erhalten hat, verstorben (...) Umso entlarvender, dass weiterhin jeder, der einen Monat zuvor positiv getestet wurde, AN Corona stirbt."

Die Impfkampagne in Israel startete am 20. Dezember. Premierminister Benjamin Netanjahu und Gesundheitsminister Juli-Joel  Edelstein waren die ersten, die die Impfdosen vor laufenden Kameras erhielten. In den vergangenen zehn Tagen sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums bereits rund eine halbe Million Israelis gegen das Coronavirus geimpft worden – allein 115.000 davon am Montag. 

Israel hat das Ziel, so schnell wie möglich seine Risikogruppen zu impfen und dann die Wirtschaft wieder zu öffnen. Von Mitte Januar an sollen für Geimpfte, die zwei Dosen erhalten haben, grüne Pässe ausgestellt werden, die ihnen verschiedene Freiheiten gewähren. Dazu gehört etwa die Befreiung von der Quarantänepflicht für Staatsbürger bei der Einreise nach Israel. Für Ausländer gelten in Israel gegenwärtig noch strikte Einreisebeschränkungen.

In dem Mittelmeerland traten angesichts steigender Infektionszahlen bereits zum dritten Mal harte Beschränkungen in Kraft. Während des Teil-Lockdowns ist es unter anderem verboten, sich bei Menschen aufzuhalten, die nicht zur Kernfamilie gehören. Es gilt ein Versammlungsverbot für mehr als zehn Personen in geschlossenen Räumen und 20 Personen im Freien. Die Menschen dürfen sich nur noch in Ausnahmefällen mehr als 1.000 Meter von ihren Wohnorten entfernen. Verstöße sollen mit Bußgeldern von umgerechnet rund 130 Euro geahndet werden.

Mehr zum Thema - Geringe Impfbereitschaft in vielen Ländern der EU

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team