Asien

Kim Jong-un: Nordkorea muss sowohl für Dialog als auch für Konfrontation mit USA bereit sein

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un sieht die Notwendigkeit, die Lage auf der koreanischen Halbinsel stabil unter Kontrolle zu halten. Gleichzeitig stellte er fest, dass Nordkorea sowohl zum Dialog als auch zur Konfrontation mit den USA bereit sein sollte.
Kim Jong-un: Nordkorea muss sowohl für Dialog als auch für Konfrontation mit USA bereit seinQuelle: Reuters © KCNA

Nordkorea muss sowohl zu einem Dialog mit der Regierung der Vereinigten Staaten als auch zu einer möglichen Konfrontation bereit sein. Dies hat am 15. Juni der Generalsekretär der nordkoreanischen Arbeiterpartei Kim Jong-un beim Treffen des Zentralkomitees der Arbeitspartei in Pjöngjang mitgeteilt.

Während des Treffens skizzierte das nordkoreanische Staatsoberhaupt die Strategie und legte die Richtung der Politik fest, die in Bezug auf die Vereinigten Staaten unterstützt werden muss. Der Generalsekretär stellte fest, dass es notwendig sei, sowohl für den Dialog als auch für die Konfrontation bereit zu sein, um die Würde zu schützen, die Entwicklung des Staates und eine zuverlässige Garantie für ein friedliches Umfeld sowie die Sicherheit des Landes zu gewährleisten. Gleichzeitig betonte Kim Jong-un, dass es besonders wichtig sei, zur Konfrontation bereit zu sein.

Er wies auch auf die Notwendigkeit hin, Anstrengungen zu unternehmen, um eine stabile Kontrolle über die Situation auf der koreanischen Halbinsel zu erhalten. Der Generalsekretär hob die außenpolitische Position, die Grundsätze der Partei und der Regierung der Republik zu bedeutenden internationalen und regionalen Fragen hervor.

Beim Treffen des Zentralkomitees wird die bisherige Umsetzung der wichtigsten politischen Vorgaben für das Jahr 2021 analysiert. Früher im Januar hatte Nordkorea bei einem Parteikongress einen neuen wirtschaftlichen Entwicklungsplan für die nächsten fünf Jahre vorgelegt.

Am 16. Juni hat der nordkoreanische Staatschef die Bevölkerung vor einer schlechteren Versorgung mit Nahrungsmitteln gewarnt. Am Dienstag sagte er zum Auftakt eines mehrtägigen Treffens des Zentralkomitees der Arbeiterpartei in Pjöngjang, die Landwirtschaft habe im vergangenen Jahr infolge eines Taifuns weniger Getreide produzieren können. Die Nahrungssituation für die Menschen werde nun angespannt sein. Der Parteichef wies die Teilnehmer des Treffens an, Maßnahmen zur Lösung der Versorgungsprobleme zu ergreifen. 

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