Asien

China kündigt Erhöhung des Rentenalters an

Die chinesischen Behörden werden das Renteneintrittsalter von 2021 bis 2025 schrittweise erhöhen. Dies hat der Ministerpräsident des chinesischen Staatsrates Li Keqiang berichtet. Derzeit gehen in China Männer mit 60 Jahren und Frauen mit 55 Jahren in den Ruhestand.
China kündigt Erhöhung des Rentenalters anQuelle: Sputnik © Ilja Pitalew

Der Ministerpräsident des chinesischen Staatsrates Li Keqiang hat angekündigt, dass die chinesischen Behörden das Rentenalter von 2021 bis 2025 schrittweise erhöhen und das Sozialversicherungs- und Wohltätigkeitssystem verbessern werden. Dies folgt aus dem Bericht über die Arbeit der Regierung, den Li bei der Eröffnung der jährlichen Sitzung des Parlaments vorgelegt hat:

"Wir werden daran arbeiten, eine angemessene Geburtenrate zu erreichen. Das Standardrentenalter wird schrittweise erhöht, wobei die Grundrentenversicherung auf 95 Prozent der Bevölkerung abgedeckt wird."

Im Jahr 2017 hatte Chinas Bevölkerung 1,39 Milliarden Menschen betragen, von denen 240 Millionen (17,3 Prozent) Menschen über 60 Jahre alt waren. Prognosen zufolge werden in China bis 2035 auf jeden Rentner zwei Steuerzahler fallen, nach 2030 werde es einen starken Arbeitskräftemangel geben, und bis 2050 werde es 487 Millionen ältere Chinesen (34,9 Prozent der Bevölkerung) geben.

Derzeit gehen in China Männer mit 60 Jahren und Frauen mit 55 Jahren in den Ruhestand. Dies ist eines der frühesten Rentenalter der Welt. Das wurde im Jahr 1978 festgestellt, als die durchschnittliche Lebenserwartung 68 Jahre betragen hatte. Heute hat die Lebenserwartung in China 77 Jahre überschritten. Daher erwägen die Behörden einen Reformplan, wonach das Rentenalter für Männer und Frauen bis 2045 auf 65 Jahre angehoben wird.

Experten zufolge wird dies dazu beitragen, Kinder zu entlasten, die ältere Eltern unterstützen müssen. Gegner der Reform glauben jedoch, dass eine Anhebung des Rentenalters das Problem der Arbeitssuche für junge Fachkräfte erschweren werde.

Mehr zum Thema - Peking: Canberra sollte über die Gründe für die schlechten Beziehungen zu China nachdenken

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team