Asien

Das zweite Mal in zwei Wochen: USA schicken erneut Flugzeugträger ins Südchinesische Meer

Die USA haben zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen zwei Flugzeugträger-Verbände im Südchinesischen Meer stationiert, während Peking und Washington sich gegenseitig beschuldigen, die Spannungen in der Region zu schüren.
Das zweite Mal in zwei Wochen: USA schicken erneut Flugzeugträger ins Südchinesische MeerQuelle: Reuters © Reuters / Mike Blake

Die USA haben erneut zwei Flugzeugträger-Verbände ins Südchinesische Meer geschickt. Angeführt von den Trägerschiffen "USS Nimitz" und "USS Ronald Reagan" seien Übungen unter Beteiligung von mehr als 12.000 Soldaten am Freitag fortgesetzt worden, erklärte die US-Marine. Das Militär hatte die Flugzeugträger erst Anfang des Monats zu Manövern in das zwischen mehreren Staaten umstrittene Seegebiet zwischen China, Vietnam, Malaysia und den Philippinen entsandt.

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"Die Nimitz und Reagan Carrier Strike Groups operieren im Südchinesischen Meer, wo immer es das Völkerrecht erlaubt, um unser Engagement für einen freien und offenen Indopazifik, eine auf Regeln basierende internationale Ordnung und für unsere Verbündeten und Partner in der Region zu stärken", meinte Konteradmiral Jim Kirk, Kommandant der Nimitz.

Die Präsenz der Flugzeugträger sei keine Reaktion auf politische oder weltweite Ereignisse, hieß es. Die US-Regierung hatte am Montag Chinas weitgehende Gebietsansprüche im rohstoffreichen Südchinesischen Meer formell zurückgewiesen. Ein entsprechendes Urteil des Internationalen Schiedsgerichtshofs in Den Haag von 2016 ignoriert China.

Allerdings spitzen sich die Spannungen zwischen den USA und China derzeit merklich zu. Unter anderem geht es um das Sicherheitsgesetz für Hongkong, den Umgang mit der COVID-19-Pandemie, Visa für Journalisten und Studenten oder Beschränkungen bei Technologieexporten.

Chinas Außenministerium teilte mit, die USA hätten ihre Schiffe mit dem Ziel ins Südchinesische Meer geschickt, ihre Muskeln spielen zu lassen und einen Keil zwischen die Länder der Region zu treiben.

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(dpa/rt)

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