Lateinamerika

Bolsonaro: Brasilien steht vor Nahrungsmittelkrise im Jahr 2022

Weltweit steigen die Lebensmittelkosten. Dieser Trend könnte sich weiter fortsetzen, da einem der größten Nahrungsmittelproduzenten Brasilien eine Knappheit an Düngemitteln bevorsteht. Darauf wies der Präsident des Landes hin.
Bolsonaro: Brasilien steht vor Nahrungsmittelkrise im Jahr 2022Quelle: AP © Eraldo Peres

Die steigenden Kosten für Düngemittel und die Verknappung dieser Produkte auf den Weltmärkten könnten im Jahr 2022 zu einer Nahrungsmittelknappheit in Brasilien führen. Dies prognostizierte der Präsident des Landes Jair Bolsonaro am Donnerstag. Er verkündete, dass seine Regierung die notwendigen Maßnahmen ergreife, um der Entwicklung entgegenzuwirken.

Die Rede des Staatschefs wurde auf dem YouTube-Kanal seiner Regierung übertragen, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Bolsonaro erklärte:

"Aufgrund der Energiekrise hat China seine Düngemittelproduktion reduziert. Der Preis ist gestiegen und wird weiter steigen. Es wird zu einer Verknappung kommen."

"Wir werden im kommenden Jahr Probleme durch eine Nahrungsmittelknappheit haben."

Er erinnerte daran, dass das größte lateinamerikanische Land rund 20 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel produziert, und fügte hinzu:

"Wir arbeiten seit März daran und werden im kommenden Monat einen Notfallplan für Düngemittel vorlegen."

Bolsonaro wies zudem darauf hin, dass weltweit steigende Lebensmittelkosten gemeldet werden und eine Reihe von Staaten bereits mit Lebensmittelknappheit konfrontiert ist.

Nach Angaben der Nationalen Vereinigung der Düngemittelhändler importiert Brasilien etwa 85 Prozent der für die Landwirtschaft benötigten Düngemittel. Gleichzeitig machen Mineraldünger mehr als die Hälfte der brasilianischen Einfuhren aus Russland aus.

Mehr zum Thema - Brasilien: Anhänger des Präsidenten sorgten am Vorabend des Unabhängigkeitstags für Unruhe

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team