Lateinamerika

Argentiniens Präsident lässt sich mit russischem Impfstoff gegen COVID-19 impfen

Der argentinische Präsident Alberto Fernández hat sich mit dem russischen Vakzin Sputnik V gegen COVID-19 impfen lassen. Am Vortag war der Impfstoff in Argentinien für Menschen über 60 Jahre zugelassen worden. Das Land startete seine Corona-Impfkampagne Ende Dezember.
Argentiniens Präsident lässt sich mit russischem Impfstoff gegen COVID-19 impfenQuelle: Reuters © ESTEBAN COLLAZO

Der 61-Jährige erhielt am Donnerstag in einem Krankenhaus in einem Vorort von Buenos Aires die erste Teilimpfung. "Sich impfen zu lassen, hilft dabei, immun gegen das Coronavirus zu werden. Lasst es uns tun", schrieb er auf Twitter.

Sputnik V ist derzeit der am häufigsten in Argentinien verwendete Impfstoff. Die ersten Chargen des Vakzins wurden Ende Dezember aus Russland geliefert. Bislang wurden in dem südamerikanischen Land über 240.000 Menschen geimpft. Später soll auch der von der Universität Oxford und dem Pharmakonzern AstraZeneca entwickelte Wirkstoff zum Einsatz kommen. 

Sputnik V war im August vergangenen Jahres als weltweit erster Impfstoff für eine breite Anwendung in der Bevölkerung freigegeben worden. Der Impfstoff wird in zwei Dosen verabreicht, die zweite Impfung erfolgt nach 21 Tagen. Eine Immunität soll sich nach 42 Tagen herausbilden. Russland verkauft das Vakzin auch nach Kasachstan, Turkmenistan, Bolivien, Serbien und Venezuela. Es werden derzeit Gespräche mit weiteren Ländern geführt.

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