Afrika

"Du hasst Jesus": US-Missionar wegen rassistischer Übergriffe in Uganda angeklagt (VIDEO)

Ein US-Bürger, der behauptet, Missionar zu sein, wurde wegen Körperverletzung in Uganda angeklagt, nachdem die Polizei die Angaben des Mannes überprüft hatte. Er hatte das Hotelpersonal zuvor rassistisch und körperlich misshandelt.
"Du hasst Jesus": US-Missionar wegen rassistischer Übergriffe in Uganda angeklagt (VIDEO)

Der Polizei von Uganda wurde Filmmaterial über den Vorfall im Grand Imperial Hotel in Kampala vorgelegt. Daraufhin wurde der Verdächtige, der als US-Bürger Jimmy Taylor identifiziert wurde, am Freitag auf der Central Police Station in der ugandischen Hauptstadt wegen Körperverletzung festgenommen.

Nach Angaben des Nachrichtenportals Kampala Post sagte Taylor der Polizei, dass er an einer Krankheit leide, die ihn zum Angriff trieb. Er behauptete weiterhin, ein religiöser Missionar und ein ehemaliger US-Marine zu sein.

Das vierminütige Video beginnt damit, dass der Verdächtige hinter der Hotelrezeption steht und Gegenstände zu Boden wirft. Dann folgt er einem Angestellten und konfrontiert ihn aggressiv, indem er sagt: "Du hasst Jesus, du hasst dich selbst", bevor er den Mitarbeiter schlägt.

Er unternimmt mehrere Versuche, den Mann zu schlagen und beschuldigt ihn immer wieder, bei "Jesus in Ungnade gefallen zu sein". Taylor hat es speziell auf einen Mitarbeiter abgezielt, den er dafür verantwortlich zu machen scheint, dass er keinen Zugang zu seinem Zimmer hat.

Während der Tirade greift er auf mehrere Schimpfwörter gegen den farbigen Hotelmitarbeiter zurück, darunter das N-Wort. Er beschimpft auch das afrikanische Land und behauptet, er sei gekommen, "um Uganda zu helfen, aber Uganda hasst Jesus".

Die Angestellten bleiben während der gesamten Auseinandersetzung trotz der Gewaltausbrüche ruhig. Irgendwann versucht ein anderer Mitarbeiter, die Situation zu entschärfen, wird aber von Taylor angegangen: "Nein! Nein, nein! Ich gehorche dir nicht."

Nachdem er seine Schlüsselkarte erhalten hat, geht Taylor direkt zur Kamera und wiederholt seine vulgären Verleumdungen gegen Uganda.