Die USA verlegen 600 Fallschirmspringer in die bürgerkriegsgeschüttelte Ukraine

Reine Waffenlieferungen helfen nach Einschätzung der USA nicht mehr. Das Pentagon entsendet das 173. Airborne Brigade Combat Team in die Ukraine, verkündete Ben Hodges, Oberkommandeur der US-Armee in Europa. Ihre Aufgabe soll es sein, ukrainische Soldaten entsprechend westlichen Standards auszubilden und der Armee beizubringen, sich effektiv gegen vermeintliche „Artillerie- und Raketenangriffe“ zu schützen.
Die USA verlegen 600 Fallschirmspringer in die bürgerkriegsgeschüttelte UkraineQuelle: Reuters © Jonathan Drake

Seit Anfang des Jahres werden erhöhte Truppenkonzentrationen US-amerikanischer Streitkräfte in Osteuropa verzeichnet. In diesem Kontext werden auch Einheiten des in Vicenza, Italien, stationierten 173. Airborne Brigade Combat Teams in die Ukraine versetzt. Die Brigade soll Regierungstruppen im Rahmen einer Trainingsmission ausbilden.

Die Kiewer Regierung kann sich nur noch mit Siegen in der Ost-Ukraine am Leben halten und ist deshalb besonders auf westliche Militärhilfen angewiesen. Ohne die Kriegshilfe könnte Kiew den Krieg gegen das eigene Volk nicht lange aufrechterhalten, auch weil signifikante Teile der ukrainischen Bevölkerung kriegsmüde sind.

Dennoch und ungeachtet aller vernünftigen Überlegungen verfolgen Hardliner, namentlich nationalistische Kräfte wie der „Rechte Sektor“, eine Strategie des totalen Krieges und drücken dem Präsidenten Poroschenko derweil die Pistole auf die Brust. Sie drohen dem Oligarchen bei anhaltend schlechten Ergebnissen an der Front mit einem Putsch.

Auch die USA wissen um ihre vorgeschobene, doch fragile Stellung in Kiew, als Speerspitze gegen Russland. Die ukrainische Armee braucht, wenn sie den Forderungen der Hardliner in Kiew Rechnung tragen möchte, nicht nur Kriegsgerät „Made in USA“ sondern auch das nötige Know-How.

Deswegen werde die Anfang Februar angekündigte Mission laut Ben Hodges auch so schnell wie möglich ihre Arbeit in der westukrainischen Stadt Lemberg aufnehmen. Der US-Nachrichtensender Fox News berichtet unter Berufung auf Ben Hodges, dass die ukrainischen Streitkräfte im März im Schulungs-Zentrum Yaraviv trainiert werden sollen. Vor allem sollen sie sich künftig besser gegen „Artillerie- und Raketenangriffe“ pro-russischer Selbstverteidigungskräfte schützen.

Am Mittwoch prophezeite der US-General bei seinem Besuch im polnischen NATO-Hauptquartier Szczecin, dass nach dem Fall der Ortschaft Debalzewo an pro-russische Selbstverteidigungskräfte Mariupol die nächste Stadt sei, die ins Visier genommen werde.

 

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