Wirtschaft

Krisen- und Insolvenzticker: US-Konzern Intel fordert 10 Milliarden Euro Steuergelder vom Bund

Die deutsche Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Krise. Unter dem Druck dramatisch steigender Energiekosten und anderer ungünstiger Rahmenbedingungen sind allein seit 2022 tausende Unternehmen insolvent gegangen. Wir fassen in diesem Ticker die wichtigsten Entwicklungen und Neuigkeiten zusammen.
Krisen- und Insolvenzticker: US-Konzern Intel fordert 10 Milliarden Euro Steuergelder vom BundQuelle: www.globallookpress.com © Cfoto
  • 8.02.2023 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    US-Tech-Unternehmen Zoom will fast jeden sechsten Arbeitsplatz streichen

    Der Videokonferenz-Dienst Zoom hat laut Handelsblatt angesichts der kritischen Wirtschaftslage einen großen Stellenabbau angekündigt. Vorstandschef Eric Yuan teilte den Beschäftigten am Dienstag mit: "Wir haben die harte, aber notwendige Entscheidung getroffen, unser Team um etwa 15 Prozent zu reduzieren."

    Rund 1300 Mitarbeiter werden demnächst vor die Tür gesetzt. Yuan gab zudem gekürzte Bezüge und gestrichene Boni für das Top-Management bekannt. Er selbst werde sein Gehalt im kommenden Geschäftsjahr um 98 Prozent senken. Der Dienst wurde besonders im Zuge der "Corona-Krise" zum neuen Standard der digitalen Kommunikation, musste zuletzt aber mit einbrechenden Einnahmen zurechtkommen. 

  • 16:30 Uhr

    Wackelt Investitionsstandort Magdeburg? US-Konzern Intel fordert 10 Milliarden Euro Steuergelder vom Bund

    Der US-Konzern Intel fordert laut eines Berichts des Handelsblatts für seine geplanten Werke in Magdeburg inzwischen Subventionen vom deutschen Steuerzahler in Höhe von fast zehn Milliarden Euro. Bisher hat die Bundesregierung "lediglich" knapp Sieben Milliarden zugesagt.

    Die Nachricht von Intel vom März 2022, eine hochmoderne Chipfabrik in Sachsen-Anhalt errichten zu wollen, hatte für Freude in der Region und bei der Bundesregierung gesorgt. Doch mittlerweile droht das Projekt zu Scheitern. Schuld sind die USA selbst:  Die Regierung in Washington lockt mit enormen Fördersummen "klimafreundliche" Industriegiganten ins Land - unter anderem sind BASF und die deutsche Autorindustrie bereits hellhörig geworden. Hierbei geht es auch um die "Auslagerung" deutscher Arbeitsplätze über den Großen Teich.

    Vor einigen Wochen sei Intel auf das zuständige Bundeswirtschaftsministerium zugegangen. Die Frage steht im Raum ob sich die Ansiedlung für den Chiphersteller in Deutschland noch lohne. Deswegen fordert man mehr Geld. Das nächste Treffen soll voraussichtlich an diesem Freitag stattfinden.

  • 15:00 Uhr

    ver.di fordert 15 Prozent mehr Gehalt: Millionen Briefe und Päckchen bleiben wegen Warnstreiks bei der Post liegen

    Warnstreiks der Postbediensteten haben am Montag und Dienstag erneut die Zustellung von Millionen Briefen und mehreren hunderttausend Paketen ausgebremst. Die Gewerkschaft will mit den Arbeitsniederlegungen in der laufenden Tarifrunde ihrer Forderung nach 15 Prozent mehr Gerhalt Nachdruck verleihen. Die Warnstreiks sollen auch am Dienstag weitergehen.

    Bei der Post stieß das Vorgehen der Gewerkschaft auf Unverständnis. Ein Unternehmenssprecher sagte, der Konzern habe für die nächste Runde der Tarifverhandlungen am Mittwoch und Donnerstag bereits ein Angebot angekündigt. Die neuerlichen Warnstreiks seien deshalb überzogen. Das Verhalten der Gewerkschaft gehe zulasten der Kunden des Konzerns.

    Gleichzeitig bemühte sich das Unternehmen, die Erwartungen der Streikenden zu dämpfen. Um die Arbeitsplätze in Brief- und Paketgeschäft zu sichern, seien Einkommenssteigerungen in der von ver.di geforderten Größenordnung "nicht vertretbar", bekräftigte der Konzern.

    Schwerpunkte der Warnstreiks waren am Montag unter anderem Berlin und Rostock. Am Dienstag wurden Protestkundgebungen in Dortmund, Hamburg, Saarbrücken, Polch (Rheinland-Pfalz), Nürnberg, Frankfurt am Main und Stuttgart abgehalten.

  • 7.02.2023 15:00 Uhr

    15:00 Uhr

    Weniger Farben und Lacke verkauft - Schwäche am Bau belastet 

    In Deutschland sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Lacke, Farben und Druckfarben verkauft worden. Der Absatz sank zum Vorjahr um 4,5 Prozent auf 1,53 Millionen Tonnen, wie der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) am Dienstag mitteilte. Der Umsatz stieg indes um 8 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro, sagte Präsident Peter Jansen in Frankfurt. Das liege an der Inflation, die Margen seien stark unter Druck.

    Grund für den Mengenrückgang im vergangenen Jahr sei ein schwaches Ergebnis bei Bautenfarben (minus 7 Prozent). Sowohl das Geschäft mit der Bauindustrie als auch mit Privatleuten sei schlecht verlaufen. Auch der Absatz von Druckfarben sank deutlich (minus 8 Prozent), während es bei Industrielacken bergauf ging. So verlief das Geschäft mit der Auto- und Elektroindustrie gut. In der Holz- und Möbelindustrie ging der Verbrauch von Lacken hingegen zurück.

    Im laufenden Jahr sein ein weiterer Mengenrückgang um zwei bis drei Prozent auf 1,5 Millionen Tonnen zu erwarten sowie ein leichter Umsatzanstieg, erklärte der Verband. Teure Rohstoffe und Energie sowie steigende Bürokratiekosten belasteten die Branche.

  • 14:05 Uhr

    Berliner Lebensmittellieferant Yababa ist pleite

    Der Berliner Lebensmittellieferant Yababa ist insolvent. Wie das Magazin Gründerszene berichtet, ist eine gescheiterte Finanzierungsrunde Anfang des Jahres der Grund dafür. Das Start-up beliefert vor allem arabische und türkische Kunden in deutschen Großstädten.

    Die Investoren seien nicht bereit gewesen, die nötigen zehn Millionen Euro bereitzustellen. Der Grund dafür seien die ohnehin schwierige Situation am Lebensmittel-Liefermarkt sowie das gesamte Finanzierungsumfeld.

    Die Zukunft der 100 Mitarbeiter an den 42 Standorten ist unklar. Durch das Insolvenzgeld ist das Gehalt der Angestellten lediglich für drei Monate gesichert. Ein neuer Eigentümer wird gesucht. Ob der sich findet, bleibt fraglich.

  • 08:31 Uhr

    Inflation führt zu starkem Rückgang der Reallöhne

    Im vergangenen Jahr sind die Reallöhne in Deutschland so stark gesunken wie noch nie seit Beginn der statistischen Zeitreihe im Jahr 2008. Die vergleichsweise hohe Inflation von 7,9 Prozent hat die Steigerung der Nominallöhne von 3,4 Prozent vollständig zunichte gemacht und zusätzlich die Kaufkraft der Arbeitnehmer ins Negative gedrückt. Nach vorläufigen Auswertungen nannte das Statistische Bundesamt am Dienstag für die Reallöhne einen Rückgang von durchschnittlich 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

    Der Wert war in der Corona-Krise bereits seit zwei Jahren rückläufig. Im Jahr 2020 hatte zunächst der Einsatz von Kurzarbeit zu einer negativen Lohnentwicklung geführt. In den vergangenen zwei Jahren war dann der schnelle Anstieg der Verbraucherpreise der wichtigste Grund für den Schwund bei den Reallöhnen. Wegen einer Änderung des Berechnungsschemas sieht sich das Bundesamt nicht in der Lage, die Entwicklung für einzelne Wirtschaftszweige aufzuzeigen.

  • 6.02.2023 17:40 Uhr

    17:40 Uhr

    Doch kein Trendsetter? Berliner Lastenrad-Start-up Avocargo ist pleite

    Laut einem Bericht des Business Insider beantragte Avocargo in der vergangenen Woche einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter des auf die Vermietung von Lastenfahrrädern spezialisierten Unternehmens wurde Rechtsanwalt Philipp Grauer bestellt. Er erklärte: "Leider ist eine geplante Finanzierungsrunde nicht zustande gekommen." Statt einer neuen Finanzierungsrunde solle jedoch ein Verkauf des Unternehmens angestrebt werden. Konkrete Interessenten gebe es aber nicht.

    Avocargo war erst 2021 gegründet worden. Noch im selben Jahr hatte die Firma mit einem Free-Floating-Angebot für elektrisch unterstützte Lastenräder in der Hauptstadt begonnen. Die Räder könnenfrei innerhalb des Geschäftsgebiets angemietet und abgestellt werden. Die Ausleihe erfolgt ausschließlich per App.

    Vom angekündigten großflächigen Angebot im Bundesgebiet ist bis heute nichts zu merken. Laut Homepage sind die Lastenräder zwei Jahre nach Start nur in Berlin und München verfügbar. Wie es für die Firma weitergeht, wird sich in den nächsten drei Monaten zeigen. Bis dahin erhalten die 17 Beschäftigten noch ihre Gehälter aus dem Insolvenzgeld.

  • 5.02.2023 22:37 Uhr

    22:37 Uhr

    Sanktionsbedingt: Höhere Dieselpreise in Ostdeutschland

    Nach dem Greifen der neuen Sanktionen gegen russische Raffinerieprodukte besteht in Deutschland die Befürchtung, dass die Preise an den Zapfsäulen steigen werden. Experten gehen zwar nicht davon aus, dass es zu drastischen Preissprüngen kommen wird. Doch in Ostdeutschland sind die Preise für Diesel und Benzin bereits jetzt schon teurer als im Bundesdurchschnitt.

    Ein Sprecher von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis90/Die Grünen) versicherte, dass die "allgemeine Versorgungssicherheit und die Sicherheit der Versorgung mit Kraftstoffen gewährleistet" sei und auch der Mineralölverband Fuels und Energie sieht keine Versorgungslücke. Der Anteil an Diesel von 12,5 Prozent, den Deutschland aus Russland importierte, werde nun mit Lieferungen aus den USA, Westeuropa und dem Nahen Osten ersetzt. Das neue Embargo sei lange angekündigt gewesen, laut Süddeutscher Zeitung habe man "an den wichtigen Häfen Rotterdam, Antwerpen oder Amsterdam regelrechte Hamsterkäufe gesehen".

    Die Lager seien daher voll, was dramatische Preissprünge begrenzen werde. Doch Diesel sei auch auf dem Weltmarkt knapp, wie Thomas Puls vom Institut der Deutschen Wirtschaft erklärte. Wenn die EU nicht mehr in Russland kaufe, müsse der Diesel aus weiter entfernten Gegenden, wie Saudi-Arabien, kommen. Da die Kapazität der Schiffe begrenzt sei und sich die Fahrtwege als länger erweisen, verteuere sich auch der Transport.

    Für Ostdeutschland sieht es bereits jetzt etwas anders aus, was vor allem an zwei Faktoren liegt: an der neuen Embargo-Stufe und der Tatsache, dass die Raffinerien in Schwedt und Leuna nicht mit voller Kapazität arbeiten. Die Raffinerien bezogen vor allem russisches Öl aus der Druschba-Pipeline und arbeiten seit dem Greifen der Sanktionen nur noch mit geringer Kapazität. So lag die Auslastung der PCK-Raffinerie in Schwedt zuletzt nur noch bei etwa 55 Prozent. Als Ersatz kommen nun Lieferungen über Rostock. Diese sollten laut dem Notfallplan der Bundesregierung auch über den Hafen Danzig erfolgen, doch Polen blockiert die Lieferung an die PCK-Raffinerie (RT DE berichtete).

    Als Folge macht sich die niedrigere Produktion der beiden ostdeutschen Raffinerien regional bemerkbar. Der Tankstellenpreis im Osten ist deshalb laut Fuels und Energie bei Benzin rund 2,5 Cent und bei Diesel rund 1 Cent je Liter höher als im Bundesdurchschnitt.

  • 21:13 Uhr

    Angst vor neuen Lieferengpässen: Firmen hamstern Elektronik-Bauteile

    Auch nach der Corona-Krise ist eines geblieben: Die Angst der Unternehmen vor erneuten Lieferengpässen bei unentbehrlichen elektronischen Bauteilen. Um künftig gewappnet zu sein, haben sich viele Firmen von der zeitnahen Lieferung verabschiedet und setzen nun auf große Lager, die allerdings auch teuer sind. Und eine wirkliche Besserung der Lage ist nicht in Sicht. Christoph Antener, Einkaufschef des Elektronikherstellers Katek, sagte dem Handelsblatt:

    "Sowohl unsere Kunden als auch wir selbst haben inzwischen Komponenten für zwölf Wochen auf Lager. Damit stellen wir sicher, dass wir mehrere Monate weiterarbeiten können, auch wenn die Lieferungen ausbleiben."

    Auch Unternehmensberater bei McKinsey sind davon überzeugt, dass die Lieferketten in Zukunft auch mit Blick auf die gegenwärtigen Krisen – die Folgen der Corona-Krise, der Ukrainekrieg, die Spannungen zwischen den USA und China – nie mehr so robust sein werden wie in der Vergangenheit. Die nächste Unterbrechung werde kommen:

    "Nur weiß heute noch niemand, wie sie aussehen wird", sagte Knut Alicke von McKinsey dem Handelsblatt.

    Besonders in der Corona-Krise hatten Lieferengpässe bei Elektronik-Bauteilen die Automobilindustrie teils über Monate hinweg immer wieder lahmgelegt. Die EU versuchte daraufhin, mit milliardenschweren Subventionen die Halbleiterproduktion innerhalb der EU anzusiedeln und so weniger abhängig von Lieferanten aus Übersee zu sein. Bis die ersten Werke mit dem Serienbetrieb starten, werden allerdings noch Jahre vergehen. Ein großes Problem dabei ist, dass die deutsche Industrie auf Lieferanten angewiesen ist, die sich auf einige wenige Regionen und Länder konzentrieren. Batteriezellen stammen etwa überwiegend aus China, während Wafer vor allem in Japan und Taiwan gefertigt werden. Der Präsident des Verbandes der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI, Gunther Kegel, sieht in vielen Bereichen "eine gefährliche Abhängigkeit".

    Hinzu kommt, dass der Bauteilmangel noch lange nicht vorbei ist: Es gebe nach wie vor Engpässe, und das bei eigentlich vollen Auftragsbüchern. Vor allem Microcontroller seien knapp, aber auch Halbleiter aus reiferen Produktionsverfahren. Ändern werde sich dies voraussichtlich erst Mitte oder Ende 2023. Der Auto-Branchenverband VDA warnt sogar, dass Autochips bis 2026 Mangelware bleiben werden. Das werde die globale Fahrzeugproduktion um ein Fünftel verringern.

    Ein Ende der Krise ist weiterhin nicht in Sicht: Bei einigen Bauteilen gibt es zwar Alternativen aus europäischen Ländern, doch die Kunden sind meist nicht bereit, die höheren Preise für Elektronik aus der Region zu bezahlen. Leiterplatten aus europäischer Fertigung seien beispielsweise 40 bis 60 Prozent teurer als Produkte aus Fernost.

  • 4.02.2023 17:40 Uhr

    17:40 Uhr

    EU-Staaten wollen Preis für russische Dieselexporte begrenzen

    Die EU will Russland gemeinsam mit internationalen Partnern dazu zwingen, Erdölprodukte wie Diesel künftig unter dem Marktpreis an Abnehmer in anderen Staaten zu verkaufen. Eine am Freitag von Regierungsvertretern erzielte Absprache sieht eine Preisobergrenze von vorerst 100 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) vor, wie mehrere Diplomaten der dpa in Brüssel bestätigten. Umgerechnet sind das derzeit rund 91 Euro.

    Zum Vergleich: An internationalen Börsen wurde ein Barrel Diesel zur Lieferung nach Europa zuletzt zu Preisen von umgerechnet etwa 100 bis 120 Euro gehandelt. Für weniger hochwertige Erzeugnisse soll eine Preisobergrenze von zunächst 45 US-Dollar (41 Euro) pro Barrel gelten.

    Um die Preisobergrenze durchzusetzen, soll geregelt werden, dass für den Export russischer Ölerzeugnisse wichtige Dienstleistungen künftig nur noch dann erbracht werden dürfen, wenn der Preis des exportierten Öls die Preisobergrenze nicht überschreitet. Westliche Reedereien könnten mit ihren Schiffen damit weiterhin russische Ölprodukte in Drittstaaten wie Indien transportieren. Auch soll die Regelung für andere wichtige Dienstleistungen wie Versicherungen, technische Hilfe sowie Finanzierungs- und Vermittlungsdienste gelten.

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