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Haarsträubendes Fotoshooting: Mädchen flieht verzweifelt vor Adlerkrallen – Erwachsene schmunzeln

Fotoshootings mit wilden Tieren grenzen manchmal an Quälerei und können sogar für Menschen gefährlich sein. Ein Beispiel dafür ist ein grausiges Video aus Mexiko, das sich im Netz rasant verbreitet hat. Internet-Nutzer sprechen von doppelter Schikane.
Haarsträubendes Fotoshooting: Mädchen flieht verzweifelt vor Adlerkrallen – Erwachsene schmunzelnQuelle: www.globallookpress.com

Das Video aus der mexikanischen Hauptstadt zeigt am Anfang eine Szene, die an vielen touristischen Orten denkbar ist. Ein Mann hält auf dem Arm einen Adler und bietet Besuchern der Plaza de la Constitución an, ein Foto mit dem Wappentier des lateinamerikanischen Landes zu schießen. Ein kleines Mädchen streckt etwas scheu ihren rechten Arm für den Greifvogel aus, doch dieser will sich offenbar auf ihren Kopf setzen. Das Mädchen bekommt Angst und flieht schreiend vor dem Adler, er fliegt ihr nach. Die anwesenden Erwachsenen schmunzeln.

Internet-Nutzer haben auf die Szene empört reagiert.

Die Erwachsenen amüsieren sich über die Angst des Mädchens, wem fällt so etwas ein? Diese Tiere haben riesige Krallen. Außerdem konnte der Adler die Kleine mit dem Schnabel hacken.

Ein Twitter-Nutzer erklärte die Reaktion des Greifvogels. Demnach sei dies kein Angriff gewesen.

Technisch gesehen greift er sie nicht an. Wenn der Adler sie attackiert hätte, hätte er sie mit den Krallen gepackt. In diesem Fall versucht der Adler, sich dem Mädchen auf den Kopf zu setzen. Vielleicht weil er befunden hat, dass der Kopf der Kleinen stabiler als ihr Ärmchen ist. Er hat ihr nichts angetan.

In Kommentaren wurde auch Kritik wegen der Tierquälerei laut. Letztendlich werde der Adler um des Profits willen und für die Unterhaltung von Touristen missbraucht.

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